Microsoft verstärkt Druck auf Raubkopierer
Im vergangen Jahr sind rund fünf Millionen gefälschte Microsoft-Produkte mit einem geschätzten Marktwert von 1,7 Milliarden US-Dollar beschlagnahmt worden.
Im vergangen Jahr sind rund fünf Millionen gefälschte Microsoft-Produkte mit einem geschätzten Marktwert von 1,7 Milliarden US-Dollar beschlagnahmt worden. Um den Handel mit Raubkopien und Fälschungen wirksamer bekämpfen zu können, hat der Software-Riese jetzt mit dem US-Zoll ein Unterstützungsabkommen unterzeichnet.
Laut eines Berichts des Wall Street Journal will Microsoft so die Zusammenarbeit mit internationalen Zoll- und Polizeibehörden verbessern; außerdem soll es einen regelmäßigen Informationsaustausch geben. Der Software-Riese soll auch seine interne Aufklärungsabteilung mit ehemaligen Regierungsagenten aufgestockt haben – auch der Chef von Microsofts Anti Piracy-Abteilung, Richard LaMagna, hat vorher bei der US-Drogenbehörde Drug Enforcement Agency (DEA [1]) gearbeitet. (wst [2])
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