Microsoft startet RFID-Offensive
Der Software-Gigant erweitert seine Unternehmenssoftware-Lösungen um RFID-Funktionalitäten und bringt eine Middleware auf den Markt, die RFID-Hardware mit entsprechenden Geschäftsprozessanwendungen verknüpft.
Der Software-Gigant Microsoft [1] will Anfang kommenden Jahres eine Middleware auf den Markt bringen, die RFID-Hardware mit Geschäftsprozessen rund um die Technik der Radio Frequency Identification verknüpft. Die auf der .NET Development Platform aufbauende RFID Services Platform sei sowohl für Firmen gedacht, die RFID-Lösungen in bestehende Geschäftsprozesse einbinden wollen, als auch für Unternehmen, die eigene Business-Software-Produkte auf Basis von RFID entwickeln wollen. Das erläuterte Microsofts RFID-Chef Alex Renz am Rande einer US-Kundenkonferenz von Microsoft Business Solutions [2] in San Diego.
Renz' Angaben zufolge soll die RFID Services Platform auf einem Dual-Prozessor-Server laufen und Microsoft SQL Server als Datenbankanwendung nutzen. Darüber hinaus will Microsoft die für 2006 geplanten neuen Versionen der Unternehmenssoftware-Lösungen Axapta (4.0), Navision (5.0) sowie Great Plains (9.0) um RFID-Funktionalitäten erweitern. Speziell auf den Einzelhandel ist eine Embedded-Version des Betriebssystems Windows XP für Kassensysteme [3] ausgerichtet, welche die Verwendung von elektronischen Etiketten auf Basis der RFID-Technik unterstützt. Im Rahmen der Smarter Retailing Initiative versucht Microsoft schon seit geraumer Zeit, den Einsatz von RFID bei Einzelhändlern [4] voranzubringen. (pmz [5])
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[1] http://www.microsoft.de
[2] http://www.microsoft.com/germany/businesssolutions/default.mspx
[3] https://www.heise.de/news/Windows-XP-soll-Registrierkassen-klingeln-lassen-107023.html
[4] https://www.heise.de/news/Euroshop-Messe-RFID-fuer-die-Konsumgueterindustrie-137720.html
[5] mailto:pmz@ct.de
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