Microsoft klagt erneut gegen EU-Kommission
Laut EU-Kommission geht es in der Klage um Details bei der verlangten Offenlegung von Schnittstelleninformationen.
Im Tauziehen um die Erfüllung von EU-Sanktionen [1] hat Microsoft [2] erneut gegen die EU-Kommission [3] geklagt. Die Klage sei bereits am 10. August beim EU-Gericht Erster Instanz [4] in Luxemburg eingegangen, teilte das Gericht heute auf Anfrage mit. Details wurden nicht mitgeteilt. Laut EU-Kommission geht es um Details bei der verlangten Offenlegung von Schnittstelleninformationen.
Microsoft hatte bereits zugesichert, dass der Konzern die Entwicklung und den Verkauf von Konkurrenz-Netzwerkrechnern, die mit Windows-PCs und Servern verknüpfbar sind, weltweit zulassen wird. Die EU-Kommission hatte den Konzern im März 2004 mit einem Bußgeld von knapp 500 Millionen Euro und den Wettbewerbssanktionen bestraft [5]. Microsoft hatte gegen diese Entscheidung bereits Klage eingelegt [6]. (dpa) / (anw [7])
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[1] https://www.heise.de/news/EU-Kommission-testet-Microsoft-Zugestaendnisse-107771.html
[2] http://www.microsoft.com
[3] http://europa.eu.int/comm/index_de.htm
[4] http://www.curia.eu.int/de/instit/presentationfr/index_tpi.htm
[5] https://www.heise.de/news/EU-Kommission-verfuegt-Geldstrafe-und-Produktauflagen-gegen-Microsoft-95941.html
[6] https://www.heise.de/news/Microsoft-klagt-gegen-Bruesseler-Rekord-Bussgeld-99159.html
[7] mailto:anw@heise.de
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