Microsoft kauft Hersteller von Business-Software
Das Softwarehaus Great Plains, unter anderem Hersteller der Unternehmenssoftware Apertum, gehört ab jetzt zu Microsoft.
Das Softwarehaus Great Plains [1], unter anderem Hersteller der Unternehmenssoftware Apertum, gehört ab jetzt zu Microsoft [2]. Der Redmonder Softwareriese hat eigene Aktien im Wert von 1,1 Milliarden US-Dollar für die Neuerwerbung ausgegeben, die nach Aussage von Microsoft-Chef Steve Ballmer als eigenständige Sparte bei Microsoft überleben soll.
Mit Hilfe der 2000 Great-Plains-Mitarbeiter will Microsoft Programme für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) schreiben, mit denen sie ihre Geschäftsprozesse, etwa Vertrieb, E-Commerce, Warenwirtschaft und Personalverwaltung, automatisieren können. Bei der Gelegenheit sollen insbesondere auch Lösungen entstehen, die auf Microsofts .NET-Initiative [3] aufbauen.
Die Gartner-Group [4], die unter KMU übrigens Unternehmen mit mindestens 50 Millionen US-Dollar Jahresumsatz versteht, schreibt der Firma Great Plains besondere Kompetenzen bei der Web-Einbindung ihrer Produkte zu. Das Ziel ist die Verbindung von Kunden, Zulieferern, sonstigen Geschäftspartnern und Mitarbeitern übers Web im Rahmen eines so genannten Interconnected Business Model – ähnlich wie es sich auch die Walldorfer Konkurrenz SAP mit mySAP auf die Fahnen geschrieben hat. (hps [5])
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[1] http://www.greatplains.de/
[2] http://www.microsoft.com/
[3] https://www.heise.de/news/Microsoft-hat-grosse-Plaene-mit-NET-und-Office-33829.html
[4] http://www.gartner.com/webletter/greatplains/index.html
[5] mailto:hps@ct.de
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