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Microsoft integriert P3P in Passport

Malte Schmidt-Tychsen

Microsoft will die Privatsphäre der Benutzer seines Passport-Dienstes künftig besser schützen.

Microsoft will die Privatsphäre der Benutzer seines Passport-Dienstes [1] künftig besser schützen. In einem Interview mit dem Wall Street Journal gab Microsoft Vice President Brian Arbogast bekannt, dass künftig insbesondere Online-Händler, die neue Platform for Privacy Preferences (P3P [2]) unterstützen wollen. Die Redmonder hatten bereits angekündigt, auch im kommenden Internet Explorer 6 P3P zu implementieren [3]. Des weiteren sollen neue Passport-Benutzer bald nur noch ihre E-Mail-Adresse und ein Passwort benötigen, um sich anzumelden.

Ob dies US-Datenschützer besänftigt, die die Integration von Passport in Windows XP verhindern wollen [4], ist allerdings fraglich [5]. Die Maßnahmen haben jedenfalls keinen Einfluß auf die Sicherheit von Microsoft Passport, die in der Vergangenheit immer wieder infrage gestellt wurde [6]. (sty)


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https://www.heise.de/-44926

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.passport.com/
[2] http://www.w3.org/P3P/
[3] https://www.heise.de/news/Internet-Explorer-6-Download-ab-Mitte-August-44473.html
[4] https://www.heise.de/news/US-Datenschuetzer-gegen-Windows-XP-42278.html
[5] https://www.heise.de/news/Neues-Datenschutz-Modell-unter-Beschuss-26845.html
[6] https://www.heise.de/news/Sicherheit-von-Microsofts-Passport-fraglich-44720.html