Microsoft gibt im Streit mit Burst.com nach
Microsoft hat im Patentrechtsstreit mit Burst.com nachgegeben und zahlt 60 Millionen Dollar Lizenzgebühren.
Microsoft hat im Patentrechtsstreit mit Burst.com [1] nachgegeben und zahlt dem Entwickler von Software zur Audio- und Videoübertragung 60 Millionen Dollar Lizenzgebühren für die von Burst patentierte Streaming-Technik. Die Redmonder sollen diese unberechtigterweise in ihr Videoformat Corona integriert haben, warf ihnen Burst.com vor. Die Einigung [2] und die Zahlung gelten nun als Anerkennung der Burst-Patente und deren Vorwurf. Außerdem entgeht Microsoft dadurch weiteren peinlichen Fragen nach verschwundenen E-Mails [3], deren Vorlage vom Gericht verlangt wurde. Ein Burst-Vertreter hatte behauptet, Microsoft habe das Verfahren betreffende E-Mails eigener Mitarbeiter gelöscht. (bb [4])
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[1] http://www.burst.com
[2] http://www.burst.com/new/newsevents/pressrelease007.htm
[3] https://www.heise.de/news/Burst-com-Microsoft-loescht-systematisch-Beweis-E-Mails-116034.html
[4] mailto:bb@ct.de
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