Microsoft baut keine Joysticks mehr
Microsoft steigt aus dem GeschÀft mit Spiele-EingabegerÀten aus und stellt die Sidewinder-Serie ein.
Microsoft [1] steigt aus dem GeschĂ€ftsbereich der PC-SpieleingabegerĂ€te aus. Davon betroffen sind sĂ€mtliche Joysticks, Gamepads und LenkrĂ€der der Sidewinder-Serie wie auch das SprachĂŒbertragungs-Set Gamevoice [2]. Als Grund gab der Konzern die seit Jahren zurĂŒckgehenden Verkaufszahlen bei Game-Controllern an. Nahezu jedes aktuelle PC-Spiel lĂ€sst sich mit Maus und Keyboard steuern, in letzter Zeit hatten selbst Hubschrauber-Simulationen diese Eingabemethode bevorzugt unterstĂŒtzt. PC-Rennspiele, die ein Lenkrad benötigen, gibt es nur sehr wenige auf dem Markt. Die frei werdenden Finanzmittel sollen in die Entwicklung neuer Hardware-Produkte investiert werden.
Unklar bleibt, wie der Support der bisher verkauften Joysticks weiter gehen wird und wie viele Mitarbeiter von der MaĂnahme betroffen sind. Auch die Frage, ob zumindest die bei Online-Spielern beliebte Gamevoice-Software weiter entwickelt wird, konnte ein Sprecher des Unternehmens gegenĂŒber heise online nicht beantworten. Im Laufe der nĂ€chsten Woche sollen weitere Details geklĂ€rt werden. (hag [3])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-81589
Links in diesem Artikel:
[1] http://www.microsoft.de
[2] http://www.microsoft.com/germany/ms/sidewinder/gamevoice/
[3] mailto:hag@ct.de
Copyright © 2003 Heise Medien