Microsoft Surface Pro 3: produktiver als der VorgÀnger
Das neue Microsoft-Tablet ist leichter und dank gröĂerem Display gleichzeitig arbeitstauglicher. In einigen Disziplinen schneidet es jedoch schlechter ab als sein VorgĂ€nger, zeigt der c't-Test.
Im Mai wurde es vorgestellt [1], seit dem heutigen Donnerstag ist es lieferbar: das Surface Pro 3, Microsofts dritter Versuch, Tablet und Notebook in einem GerĂ€t zu vereinen. Im Vergleich zu den VorgĂ€ngern ist das Display gröĂer, das GehĂ€use flacher und der ausklappbare StandfuĂ flexibler.
Der Wechsel vom alten 10,6-Zoll-Display im 16:9-Format zum neuen 12-Zoll-Display im 3:2-Format zahlt sich aus: Ein paar Zentimeter mehr Platz in der Höhe machen das Arbeiten deutlich angenehmer. Komplexe Anwendungen mit vielen Werkzeugleisten werden ĂŒbersichtlicher. Im Hochformat ist das Display nah dran am DIN-A4-Format, ideal fĂŒr PDF- und Word-Dokumente.
Microsoft Surface Pro 3 (0 Bilder) [2]
Das neue Display hat jedoch auch Nachteile: Bei Filmen muss man mit schwarzen Balken oben und unten leben. Ein geringer Makel ist die von c't gemessene maximale Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung von 300 cd/m2. Das liegt deutlich unter den 370 cd/m2 des VorgĂ€ngers. Gute Android-Tablets und das iPad erreichen Werte zwischen 350 und 400 cd/m2. Im BĂŒro ist die geringere Helligkeit kein Problem, im Freien eignen sich nur schattige PlĂ€tzchen zum Arbeiten. Auch die Akkulaufzeit lag im c't-Labor leicht unter den Werten des VorgĂ€ngers.
Die Preise beginnen bei 800 Euro fĂŒr eine Ausstattung mit Core i3, 4 GByte RAM und 64 GByte internen Speicher. FĂŒr den Core i5 mit 128 GByte SSD werden 1000 Euro fĂ€llig. Das Topmodell mit i7, 8 GByte Arbeitsspeicher und 512 GByte groĂer SSD geht fĂŒr 1950 Euro ĂŒber den Ladentisch.
Damit das Surface Pro 3 als Notebook-Ersatz in Frage kommt, braucht es die optionale Tastatur "Type Cover 3" fĂŒr 130 Euro. FĂŒr den Gesamtpreis bekommt man auch gute und Ă€hnlich ausgestattete Notebooks. Einige Hybriden wie die Yoga-GerĂ€te von Lenovo lassen sich ebenfalls zum Tablet umbauen, sind aber ebenso wie Ultrabooks dicker und schwerer als das Surface Pro 3.
Den ausfĂŒhrlichen Test mit Akkulaufzeiten, Benchmarks, GerĂ€uschmessungen und Praxiserfahrungen beim Arbeiten mit der Anstecktastatur und dem Zeichenstift lesen Sie in c't 20/14, die ab dem 6. September erhĂ€ltlich ist.
Microsofts Surface Pro 3 ist kaum reparierbar (0 Bilder) [4]
(cwo [6])
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