Micron macht zum sechsten Mal in Folge Verlust
In seinem dritten Quartal machte der Halbleiterhersteller einen Nettoverlust von 24 Millionen US-Dollar.
Erst wollen die Übernahmegespräche mit Hynix nicht fruchten [1], dann interessiert sich die US-Justiz [2] für die Geschäftspraktiken und nun ein weiterer Nackenschlag für Micron Technology: Zum sechsten Mal in Folge meldet der US-amerikanische Halbleiterhersteller einen satten Quartalsverlust. Nach eigenen Angaben machte das Unternehmen in seinem dritten Quartal, das am 31. Mai endete, einen Nettoverlust von 24 Millionen US-Dollar.
Immerhin leuchten die Zahlen nicht mehr so knallrot wie noch vor einem Jahr, als der Verlust 313,4 Millionen US-Dollar betrug. Auch gegenüber dem Vorquartal [3], als Micron 30,4 Millionen US-Dollar Miese schrieb, hat sich die Lage etwas gebessert. Der Umsatz schrumpfte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 803 Millionen auf 771 Millionen US-Dollar, stieg aber gegenüber dem zweiten Quartal 2002, als Micron 646 Millionen US-Dollar umsetzte, leicht an. Das Unternehmen führt dies auf durchschnittlich um 44 Prozent gestiegene Preise zurück. (anw [4])
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[1] https://www.heise.de/news/Hynix-lehnt-ueberraschend-Micron-Angebot-fuer-DRAM-Sparte-ab-56752.html
[2] https://www.heise.de/news/Die-Speicherbranche-im-Visier-der-US-Justizbehoerde-65995.html
[3] https://www.heise.de/news/Micron-mit-fuenftem-Quartalsverlust-in-Folge-63872.html
[4] mailto:anw@heise.de
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