zurück zum Artikel

Metabox setzt Bilanz-Pressekonferenz ab

Egbert Meyer

Die finanziell angeschlagene Metabox AG hat ihre für heute angesetzte Bilanzpressekonferenz überraschend abgesagt.

Die am Frankfurter Neuen Markt notierte Metabox AG hat ihre für heute angesetzte Bilanzpressekonferenz überraschend abgesagt. Der Jahresabschluss werde erst am Abend veröffentlicht, teilte das Unternehmen am Morgen ohne weitere Begründung mit. Die Hildesheimer Firma, die Geräte für den Internetzugang per Fernsehen anbietet, gilt als angeschlagen und steht im Visier der Staatsanwaltschaft Hannover. Die Behörde hat Akten des Unternehmens beschlagnahmt und prüft, ob drei angebliche Großaufträge [1] aus dem Ausland tatsächlich existierten. Die Ermittlungen werden nach Behördenangaben noch Monate dauern, weil auch im Ausland recherchiert wird. (em)


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-38824

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Met-box-weist-Zweifel-an-Grossauftraegen-zurueck-29941.html