MacBook Air und Mac mini mit besserer Ausstattung
Apple bringt passend zum Lion-Start auch neue Hardware, die unter anderem Sandy-Bridge-Chips und Thunderbolt-Schnittstellen nachliefert. Der Mac mini ist wieder deutlich günstiger als zuletzt.
Passend zum Verkaufsstart von Mac OS X 10.7 [1] hat Apple auch neue Macs vorgestellt.
Das aktualisierte MacBook Air [2] wird weiterhin in Varianten mit 11 oder 13 Zoll angeboten und soll ab Donnerstag im Handel sein. Standardmäßig werden nun i5-Sandy-Bridge-Prozessoren verbaut, außerdem ist die Tastatur wieder hintergrundbeleuchtet. Das 11-Zoll-Modell kommt für 949 Euro mit 1,6 GHz, 2 GByte RAM und 64 GByte SSD. Eine besser ausgestattete Variante für 1149 Euro bringt 4 GByte RAM und 128 GByte Flash.
Das 13-Zoll-Modell besitzt 1,7 GHz Taktfrequenz und 4 GByte RAM: Die Variante mit 128 GByte SSD kostet 1249 Euro, die mit 256 GByte SSD 1499 Euro. Als Extra wird für die jeweils großen Modelle außerdem ein 1,8 GHz schneller i7-Chip angeboten (150 Euro Aufpreis) oder eine 256 GByte SSD in das 11-Zoll-Modell eingebaut (300 Euro Aufpreis). Als Grafikchip nutzt Apple Intels HD Graphics 3000. Zu den zwei USB-Schnittstellen gesellt sich ein schneller Thunderbolt-Port.
Zweite Mac-Neuerung ist ein aktualisierter Mac mini [3]. Die drei Modelle sind ab heute verfügbar, besitzen allesamt eine Thunderbolt-Schnittstelle und basieren ebenfalls auf der Sandy-Bridge-Architektur. Optische Laufwerke gibt es nicht mehr. Kleinste Variante ist ein 2,3 GHz schneller Dual-Core-i5 mit 2 GByte RAM und 500 GByte großer Festplatte für 599 Euro. Apple hat den Einstiegspreis des Mac mini also wieder deutlich gesenkt; zuletzt kostete das kleinste Modell 809 Euro (vgl. Mac & i Produktdatenbank [4]). Gegen Aufpreis gibt es bis zu 8 GByte RAM und eine 750 GByte große Festplatte, die Chipsatzgrafik kommt von Intel (HD Graphics 3000).
Modell Nummer 2 bietet einen 2,5 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor (i5) mit 4 GByte RAM und 500-GByte- Festplatte für 799 Euro. Als dedizierten Grafikchip verbaut Apple hier erstmals AMDs Radeon HD 6630M. Das Gerät hat die gleichen Aufrüstoptionen wie der Einsteiger-Mac mini, lässt sich aber auch mit einem i7-Dual-Core-Prozessor (2,7 GHz) und einer 256 GByte großen SSD ausrüsten.
Ebenfalls verfügbar ist der Mac mini Server mit 2 GHz schnellem i7-Quad-Core-Prozessor, 4 GByte RAM und zwei 500-GByte-Festplatten sowie Chipsatzgrafik. Er kostet 999 Euro, lässt sich auf Wunsch mit bis zu 8 GByte RAM, zwei 750 GByte Festplatten oder zwei 256-GByte-SSDs aufrüsten. Allen Minis gemein ist das stromsparende Bluetooth 4.0. (bsc [5])
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[2] http://www.apple.com/macbookair/
[3] http://www.apple.com/macmini/
[4] http://www.heise.de/mac-and-i/produkte/mac-mini/#produktliste
[5] mailto:bsc@heise.de
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