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Low-End-Server mit Power4+-Prozessor

Andreas Wilkens

Der p615 soll in der Reihe der Unix-Server den p610 ersetzen.

IBM bietet mit dem eServer p615 nun einen Server mit Power4+-Prozessor [1] als Low-End-System an. Somit habe das Unternehmen innerhalb eines halben Jahres diese Prozessorarchitektur in der gesamten Reihe seiner Unix-Server untergebracht, berichten US-amerikanische Medien. Der p615 soll den p610 ersetzen, der den Power3-II-Prozessor nutzt. Das neue System soll mehr als doppelt so schnell sein wie der p610.

IBM unterstützt den p615 mit seinem Unix-System AIX oder mit Linux. Die Version mit einem Power-4+-Prozessor, der mit 1,2 GHz Taktrate läuft, und mit 1 GByte Arbeitsspeicher ist ab 5745 US-Dollar zu haben. In drei Wochen soll auch eine Version mit 2 GByte zu haben sein, die mit AIX 9995 US-Dollar und mit Linux 8995 US-Dollar kosten soll. IBM tritt mit seinen neuen Servern in Konkurrenz zu den Modellen von Sun [2] und HP auf der Basis des Ultrasparc III beziehungsweise Itanium 2. Kommendes Jahr will sich IBM steigern und den noch leistungsstärkeren Power5-Prozessor anbieten. (anw [3])


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https://www.heise.de/-79767

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Power4-Systeme-nun-mit-bis-zu-1-7-GHz-78753.html
[2] https://www.heise.de/news/Sun-greift-IBM-und-HP-an-74379.html
[3] mailto:anw@heise.de