Linux-Weihen für USB 2.0
Unterstützung für den Universal Serial Bus 2.0 wird zum serienmäßigen Bestandteil des stabilen Linux-Kernels.
Unterstützung für den Universal Serial Bus USB 2.0 [1] wird zum serienmäßigen Bestandteil des stabilen Linux-Kernels. In ersten Ansätzen gab es USB unter Linux [2] zwar schon 1999 [3], doch mit der Version 2.0 dieses Protokolls setzten sich die Linux-Entwickler erst im Zusammenhang mit dem Kernel-Zweig 2.5 auseinander -- dessen Vertreter können schon seit Monaten etwas mit USB 2.0 anfangen. Die Kernels dieser Versionen dienen allerdings als Erprobungsfeld für Linux-Neuerungen und schaffen es in der Regel nicht bis in die Standard-Installationen der gängigen Linux-Distributionen.
Um so bedeutender, dass die USB-2.0-Treiber nun schon lange vor der Freigabe des nächsten für Produktiv-Einsatz gedachten Kernels auf den verbreiteten Versionsstand 2.4 "zurück" portiert werden. Der erste Nutznießer wird der bislang als Vorabversion v2.4.19-rc3 [4] (Release Candidate 3) verfügbare Kernel 2.4.19 sein. Trotz des offenkundigen Entwickler-Vertrauens in die neuen Treiber werden jedoch einige Features von USB-2.0-Hardware erst noch zu erschließen sein. Die USB-Linux-Updates sind zwar nach Angaben der wichtigsten Distributoren stabil genug für die meisten Anwendungen, aber immer noch im Entwicklungsstadium. (hps [5])
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[1] http://www.usb.org
[2] http://www.linux-usb.org/
[3] http://marc.theaimsgroup.com/?l=linux-usb&m=92282561930486&w=2
[4] http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.4/testing/patch-2.4.19-rc3.gz
[5] mailto:hps@ct.de
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