Linux-Supercomputer von SGI
Silicon Graphics bietet mit den Altix 3000 Linux-Rechner an, die als Shared-Memory-Cluster die Kapazitäten eines Supercomputers erreichen sollen.
Silicon Graphics (SGI [1]) preist seine Modellreihe Altix 3000 als die ersten Linux-Rechner, die als Shared-Memory-Cluster die Kapazitäten eines Supercomputers erreichen sollen. Ein Node arbeitet mit bis zu 64 Itanium-2-Prozessoren, die mit einer Taktrate von 900 MHz oder 1 GHz arbeiten, und mit bis zu 512 GByte Arbeitsspeicher, teilt SGI mit.
Durch die NUMA [2]-Architektur NUMAlink Interconnect Fabric sollen Hunderte von Itanium-2-Prozessoren gemeinsam genutzt werden können. Dadurch seien die Altix-3000-Systeme bis zu 200 Mal so schnell wie konventionelle Cluster-Switches. In der Gleitkommadisziplin erreichte ein Altix 3000 mit 1 GHz einen SPECfp-Leistungswert von 862. Das sei Weltrekord für 64-Bit-Server, meint SGI.
Das "Einstiegsmodell" mit 32 GByte Speicher, das mit bis zu 12 Prozessoren arbeiten kann, kostet 70.176 US-Dollar und ist im Laufe des ersten Quartals 2003 erhältlich. Die Preisspanne geht hinauf bis zu 1,129 Millionen US-Dollar für ein System mit 64 Prozessoren. Künftig sollen Systeme mit 2048 Prozessoren und 16 TByte Speicher realisierbar sein. Unter anderem der Konkurrent IBM arbeitet derzeit ebenfalls an einem Supercomputer [3], der mit Linux laufen soll. (anw [4])
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[1] http://www.sgi.com
[2] https://www.heise.de/news/AMD-will-NUMA-Architektur-forcieren-33375.html
[3] https://www.heise.de/news/Linux-fuer-Supercomputer-69375.html
[4] mailto:anw@heise.de
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