zurück zum Artikel

Klingeltöne machen VeriSign froh

Peter-Michael Ziegler

Mit 73,4 Millionen US-Dollar steuerte das Handy-Portal nahezu ein Viertel des Gesamtumsatzes des Registry-Betreibers bei.

Die US-Domain- und Internet-Firma VeriSign [1], unter anderem Betreiber der Registry für .com- und .net-Adressen, hat die eigenen Prognosen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftjahres deutlich übertroffen: Mit 325,3 Millionen US-Dollar stiegen die Umsätze im Jahresvergleich um 21 Prozent. Der Gewinn lag bei 40 Millionen US-Dollar, nach einem Minus von 31,3 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Im September hatte VeriSign die Umsatzerwartungen auf 285 Millionen US-Dollar nach oben korrigiert [2].

VeriSigns Internet Services Group, in deren Geschäftsbereich unter anderem die Domain-Registry fällt, trug mit 143,1 Millionen US-Dollar zum Konzernumsatz bei. 36,1 Millionen .com- und .net-Adressen seien zum 30. September bei VeriSign registriert, teilte das Unternehmen mit. Das im Frühsommer dieses Jahres für 273 Millionen US-Dollar aufgekaufte Berliner Handy-Portal Jamba [3] habe innerhalb der Communication Services Group einen Umsatz von 73,4 Millionen US-Dollar beigesteuert. Zuvor waren die neuen Besitzer davon ausgegangen, dass der deutsche Klingeltonanbieter lediglich für 35 Millionen US-Dollar Umsatz gut sei. (pmz [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-110312

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.verisign.com/
[2] https://www.heise.de/news/VeriSign-erhoeht-Umsatzprognose-104191.html
[3] https://www.heise.de/news/VeriSign-kauft-Handy-Portal-Jamba-Update-99198.html
[4] mailto:pmz@ct.de