KleinaktionÀre verklagen Metabox-Vorstand
Die Schutzgemeinschaft der KleinaktionÀre hat beim Frankfurter Landgericht eine Klage auf Schadensersatz gegen den Settop-Boxen-Hersteller Metabox eingereicht.
Die Schutzgemeinschaft der KleinaktionĂ€re (SdK [1]) hat beim Landgericht Frankfurt am Main eine Klage auf Schadensersatz gegen den mittlerweile zahlungsunfĂ€higen [2] Settop-Boxen-Hersteller Metabox [3] eingereicht. Die AktionĂ€re begrĂŒnden dies mit Hinweis auf "die verschiedenen inhaltlich falschen Ad-hoc-Meldungen [4], die die Metabox in der Zeit zwischen April und November 2000 verbreitet hat". Der Verband meint zu diesen Börsenpflichtmeldungen, darin sei ĂŒber angeblich bestehende GroĂauftrĂ€ge von diversen auslĂ€ndischen Unternehmen berichtet worden: "Diese hĂ€tten insgesamt zu UmsĂ€tzen von weit ĂŒber 1 Milliarde Mark fĂŒhren mĂŒssen. TatsĂ€chlich belief sich der Konzernumsatz fĂŒr das Jahr 2000 nur auf 50 Millionen Mark bei einem gleichzeitigen Verlust von 19 Millionen Mark."
Bereits im MĂ€rz dieses Jahres hatte die SdK Strafanzeige gegen Metabox [5] wegen des Verdachts auf Kursbetrug und Insiderhandel erstattet. Eine Stellungnahme von Metabox zu der nun eingereichten Klage liegt bislang nicht vor. (axv [6])
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[1] http://www.sdk.org/
[2] https://www.heise.de/news/Metabox-stellt-Insolvenzantrag-44163.html
[3] http://www.metabox.de
[4] https://www.heise.de/news/Met-box-weist-Zweifel-an-Grossauftraegen-zurueck-29941.html
[5] https://www.heise.de/news/Kleinaktionaere-stellen-Strafanzeige-gegen-Met-box-34183.html
[6] mailto:axv@ct.de
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