KPN trennt sich nach und nach vom Internet-Carrier KPNQwest
KPN verkauft 10 Prozent der Anteile an seinen Partner Qwest.
Die Tage der Zusammenarbeit des niederlĂ€ndischen Telekom-Unternehmens KPN mit Qwest scheinen gezĂ€hlt: ZunĂ€chst verkauft KPN zehn Prozent seiner Anteile an KPNQwest [1] seinem US-amerikanischen Partner Qwest and Anschutz Company fĂŒr 101 Millionen Euro. Im MĂ€rz 2002 soll Qwest die restlichen 40 Prozent von KPN erwerben können. Das Gemeinschaftsunternehmen KPNQwest ist im Bereich Datenkommunikation und Internetdienste in Europa tĂ€tig.
Dabei ist die gemeinsame Firma keine Last fĂŒr das ehemalige Staatsunternehmen KPN. KPNQwest konnte nach einem Verlust im vorigen Jahr im zweiten Quartal 2001 wieder Gewinne machen [2]. KPN will jedoch seine Schuldenlast verringern, die zuletzt 9,9 Miliarden Euro betragen haben soll. KPNQwest hat zugleich die Ăbernahme des zentraleuropĂ€ischen GeschĂ€fts von Global TeleSystems (GTS [3]) bekannt gegeben. Das Gemeinschaftsunternehmen will dafĂŒr 210 Millionen Euro neue konvertierbare Schuldverschreibungen ausgeben. Zur Ăbernahme einer Bankschuld von 435 Millionen Euro sei mit fĂŒnf fĂŒhrenden Finanzinstituten eine Kreditvereinbarung getroffen worden, hieĂ es. (dpa) / (anw [4])
URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-55467
Links in diesem Artikel:
[1] http://www.kpnqwest.com/html/frames.html
[2] https://www.heise.de/news/KPNQwest-sieht-Anlass-zur-Hoffnung-41938.html
[3] http://www.gts.com/
[4] mailto:anw@heise.de
Copyright © 2001 Heise Medien