Jetpack lagert Mozilla-Erweiterungen in eigene Prozesse aus
Version 0.9 des neuen Framework für Browser-Erweiterungen bringt keine neuen APIs, sondern eine neue Infrastruktur. Sie erlaubt das Ausführen der Add-ons in einem separaten Prozess, was das Antwortverhalten und die Stabilität verbessern soll.
Jetpack, die zukünftige Erweiterungstechnik für Mozilla, enthält in Version 0.9 [1] vor allem Änderungen im Unterbau. Etliche APIs haben die Entwickler so umgebaut, dass sie mit der zukünftigen Electrolysis-Architektur [2] ("e10s") des Browsers harmonieren. Sie verwendet für Teilaufgaben wie das Anzeigen von Webseiten und das Ausführen von Add-ons eigene Prozesse [3] mit getrennten Speicherbereichen.
Dadurch werden Add-ons nicht mehr direkt auf den Inhalt von Webseiten zugreifen können. Stattdessen müssen sie Nachrichten versenden, die von "Content-Scripts" interpretiert und ausgeführt werden. Wie das aussieht, schildert Drew Willcoxon [4] in mehreren Beispielen. Außerdem haben die Jetpack-Entwickler einige Komponenten auf ein "EventEmitter"-Modell [5] umgestellt, wie es auch NodeJS verwendet. (ck [6])
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Links in diesem Artikel:
[1] http://blog.mozilla.com/addons/2010/10/21/announcing-jetpack-sdk-0-9/
[2] https://wiki.mozilla.org/Electrolysis
[3] https://developer.mozilla.org/en/Jetpack_Processes
[4] http://groups.google.com/group/mozilla-labs-jetpack/browse_thread/thread/03e1484cd9003507
[5] http://nodejs.org/api.html#eventemitter-13
[6] mailto:ck@ix.de
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