zurück zum Artikel

JBoss und Microsoft kooperieren

Hajo Schulz

Die quelloffenen Java-Produkte von JBoss sollen künftig besser unter den Server-Betriebssystemen von Microsoft laufen.

Die quelloffenen Java-Produkte von JBoss [1] sollen künftig besser unter den Server-Betriebssystemen von Microsoft [2] laufen. Das ist das erklärte Ziel einer technischen Kooperation, die die beiden Unternehmen jetzt bekannt gegeben [3] haben. Dazu sollen die Produkte des JBoss Enterprise Middleware System (JEMS [4]) unter anderem in die Lage versetzt werden, Benutzer über Microsofts Active Directory zu identifizieren und zu authentifizieren. Hibernate, eine JBoss-Lösung für objektrelationales Mapping, und Enterprise Java Beans (EJB) sollen im Zusammenspiel mit dem Microsoft SQL Server bessere Performance liefern.

Obwohl beide Unternehmen mit höchst unterschiedlichen Plattformen -- Java bei JBoss und ASP.NET bei Microsoft -- um Kunden buhlen, sieht Bill Hilf, Leiter Platform Technology Strategy bei Microsoft, in JBoss eine treibende Kraft bei der Konsolidierung des Java-Marktes. "Deshalb bietet es sich an, dass wir mit JBoss an der Interoperabilität und Optimierung ihrer Systeme für die Windows Server Plattform arbeiten." Fast die Hälfte der JBoss-Kunden verwenden JEMS auf Windows-Servern, erklärte Shaun Conolly, Vice President Product Management bei JBoss. "Daher wollen wir unseren gemeinsamen Kunden die bestmögliche Funktionalität bieten." (hos [5])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-133456

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.jboss.com
[2] http://www.microsoft.de
[3] http://www.microsoft.com/presspass/press/2005/sep05/09-27MSJBossInteropPR.mspx
[4] http://www.jboss.com/products/index
[5] mailto:hos@ct.de