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Iris-Scanning-Projekt am Frankfurt Airport wird ausgeweitet

Peter-Michael Ziegler

Künftig sollen bis zu 15.000 Personen die "Automatisierte und Biometriegestützte Grenzkontrolle" nutzen können.

Die "Automatisierte und Biometriegestützte Grenzkontrolle" (ABG [1]) am Frankfurter Flughafen [2] wird ausgeweitet: Künftig sollen bis zu 15.000 Personen das Iris-Scanning-System nutzen können. Registrierte Teilnehmer können bei Ein- und Ausreisen am Flugsteig B ihre Reisedokumente selbst einscannen und weisen sich durch den Blick in eine Iris-Kamera aus; die übliche manuelle Grenzkontrolle durch BGS-Beamte entfällt.

Das zunächst auf ein halbes Jahr befristete ABG-Projekt [3] hatte Innenminister Otto Schily Anfang August um weitere zwölf Monate verlängert. Nach Angaben der am Projekt beteiligten byometric systems [4] haben sich bislang rund 9.800 Personen für die Teilnahme registrieren lassen, unter ihnen ungefähr 800 aus anderen EU-Ländern und der Schweiz; täglich sollen etwa 100 Flugpassagiere das System nutzen.

Das Innenministerium [5] erwartet von dem Pilotprojekt vor allem Erkenntnisse, wie sich das Sicherheitsniveau bei Grenzkontrollen erhöhen lässt. Auch soll mit dem Projekt die generelle Einsetzbarkeit sowie Akzeptanz biometrischer Verfahren untersucht werden. (pmz [6])


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https://www.heise.de/-105947

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.bundesgrenzschutz.de/Auto_Grenzkontrolle/index.php
[2] http://www.frankfurt-airport.de
[3] https://www.heise.de/news/Schily-haelt-biometrische-Grenzkontrollen-in-Frankfurt-fuer-sicher-96025.html
[4] http://www.byometric.com/
[5] http://www.bmi.bund.de/
[6] mailto:pmz@ct.de