Internet-Provider Nextra stellt ISDN-Flatrate-Angebot ein
Nextra erhöht zum 1. März seinen ISDN-Flatrate-Tarif von 179 auf 440 Mark - und kündigt die Einstellung des Angebots an.
Flatrate-Angebote scheinen nicht nur bei Privatkunden, sondern auch bei gewerblichen Nutzern auf "zu viel" Interesse zu stoßen. Trotz des eigentlich recht hohen Preises von 179 Mark pro Monat [1] stellt Nextra [2], eine Tochterfirma der norwegischen Telenor-Gruppe, dieses Flatrate-Angebot ein und kündigt allen Flatrate-Kunden zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit.
Zum 1. März will der Provider jedoch den Preis für die restliche Vertragslaufzeit noch einmal kräftig erhöhen: Statt 179 Mark soll der Zugang dann mehr als 440 Mark pro Monat kosten. Zudem darf der Kunde nur noch einen B-Kanal für seinen Internet-Zugang benutzen; bisher war im Angebot die Bündelung von zwei ISDN-Kanälen zur Erhöhung der Surfgeschwindigkeit möglich. Auch feste IP-Adressen teilt der Provider ab Anfang März nicht mehr zu, die Kunden müssen mit dynamischen Adressen vorlieb nehmen. Die Flatrate-Kunden selbst können den Vertrag zum Beginn der Preiserhöhung kündigen.
Nextra begründet die Einstellung des Angebots mit "Schwierigkeiten bei wichtigen Zulieferern". Weiterhin sei "der nicht kalkulierbare Zickzack-Kurs der Deutschen Telekom" Grund für die Vertragsänderung. (ll [3])
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[2] http://www.nextra.de
[3] mailto:ll@ct.de
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