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Internationaler Rollout von iTunes Radio beginnt

Ben Schwan

Nachdem Nutzer in den USA den Apple-Streaming-Dienst bereits seit September abhören können, sind nun australische User dran. Wann Europa folgt, ist weiterhin unklar.

Apple hat nach längerer Wartezeit damit begonnen, sein iTunes-Radio-Angebot [1] international auszudehnen. Während Nutzer in den USA den Musik-Streaming-Dienst für iTunes auf Mac und PC, iOS-Geräte sowie Apple TV bereits seit September [2] hören können, mussten User in anderen Weltregionen bislang ausharren. Das ändert sich nun: Wie Apple in einer Pressemitteilung ankündigte [3], dürfen nun auch Kunden in "Down Under" kostenlos mithören.

iTunes Radio auf dem iPhone.

(Bild: Apple)

Der Dienst startet in Australien mit rund 100 verschiedenen fertig programmierten Stationen und dem vorhandenen iTunes-Store-Katalog, über den man sich eigene Sender nach Künstlern zusammenstellen kann. Zudem will Apple über ein "First Play"-Angebot auch Alben und Singles bekannter Musiker als Premiere über iTunes Radio verbreiten. Damit der Dienst verwendet werden kann, muss ein iTunes-Account vorhanden sein.

Wer die Unterbrecherwerbung, die iTunes Radio standardmäßig mit sich bringt, nicht ertragen will, muss Mitglied von Apples Musikspeicherdienst iTunes Match [4] werden. In Australien kostet dieser knapp 35 australische Dollar im Jahr, hierzulande zahlt man rund 25 Euro. Apple machte keine Angaben darüber, wann der iTunes-Radio-Rollout weitergeht. Zwischenzeitlich hatte es Gerüchte [5] über einen schnellen Start des Dienstes in Skandinavien sowie den englischsprachigen Ländern gegeben, die sich aber zerschlugen. (bsc [6])


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[1] https://www.apple.com/itunes/itunes-radio/
[2] https://www.heise.de/news/Apples-Streaming-Dienst-iTunes-Radio-mit-11-Millionen-Nutzern-1965374.html
[3] https://www.apple.com/pr/library/2014/02/11Apple-Brings-iTunes-Radio-to-Australia.html
[4] https://www.apple.com/itunes/itunes-match/
[5] https://www.heise.de/news/Bericht-iTunes-Radio-expandiert-in-englischsprachige-und-skandinavische-Laender-1974129.html
[6] mailto:bsc@heise.de