Intels Supercomputer-Beschleuniger Xeon Phi Knights Landing mit vier Reservekernen
Die ein oder andere kleine Ăberraschung gibts bei der schrittweisen EntblĂ€tterung der nĂ€chsten Xeon-Phi-Architektur schon, etwa die tatsĂ€chliche Zahl der physischen Kerne auf dem Chip.
HĂ€ppchenweise gibt Intel immer weitere Details zur Architektur der nĂ€chsten Generation seines Supercomputer-Coprozessors Xeon Phi [1] bekannt. Auf der Hot-Chip-Konferenz bestĂ€tigte KNL-Chefarchitekt Avinsh Sodani nun, dass der fĂŒr Ende des Jahres vorgesehene Xeon Phi x200 (Knights Landing) sogar zwei Kacheln mit insgesamt vier Kernen mehr aufweist, als bislang kundgetan wurde. Diese sind aber nicht freigeschaltet, sondern dienen der Reserve fĂŒr Ausbeuteoptimierung (Yield Rate).
Die bislang bekannten 72 Arbeits-Kerne sind beim Xeon Phi Knights Landing in Kacheln (Tiles) zu zweit organisiert, die dann in einem 2D-Mesh zusammen mit den Speicher-Controllern, dem PCIe-3.4-Interface und dem DMI-Controller kommunizieren. Rein physisch befinden sich mit den zusÀtzlichen Kernen aber insgesamt 76 Kerne beziehungsweise 38 Kacheln auf dem Chip. Zusammen mit den beiden Speicher-Controllern und zwei PCIe/DMI-Controllern sind sie in einem 6x7-Feld angeordnet.
Theoretisch könnte man natĂŒrlich fĂŒr jeden Chip so viele Kacheln freischalten wie funktionieren. Das hat Intel aber zumindest zunĂ€chst nicht vor, erklĂ€rte Sodani. Das passt auch nicht ins Mesh-Konzept, wo man unter anderem den Chip in vier virtuelle Quadranten aufteilen kann. Dann wĂ€re es schon zweckmĂ€Ăig, wenn die Kachelzahl durch vier teilbar ist.
(Bild:Â Intel)
(as [2])
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