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Infineon verkracht sich endgültig mit Mosel Vitelic

Torge Löding

Offenbar haben Vertreter des deutschen Halbleiter-Herstellers Infineon am Freitag ein letztes Mal versucht, die Kooperation mit der taiwanischen Mosel Vitelic zu retten.

Offenbar haben Vertreter des deutschen Halbleiter-Herstellers Infineon [1] am Freitag ein letztes Mal versucht, die Kooperation mit der taiwanischen Mosel Vitelic [2] zu retten. Auf einer außerordentlichen Aktionärsversammlung sei Infineon betrogen worden, zitieren US-Medien Firmensprecher. Nun wolle man den ehemaligen Partner Mosel Vitelic, sowie einzelne Topmanager von Mosel Vitelic und dem Joint-Venture [3] ProMOS wegen illegalen Machenschaften und Betrug vor den Kadi bringen.

Nach der zwölfstündigen Aktionärssitzung hatte Mosel Vitelic erreicht, einen von drei gewählten Infineon-Repräsentanten im ProMos-Aufsichtsrat wegen angeblicher Interessenkonflikte abberufen zu lassen. Mit sechs Sitzen hat hat Mosel Vitelic nun die alleinige Kontrolle über das Gremium und damit über alle wichtigen Entscheidungen bei ProMos. (tol [4])


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https://www.heise.de/-72897

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[1] http://www.infineon.de
[2] https://www.heise.de/news/Infineon-kuendigt-Joint-Venture-mit-Mosel-Vitelic-71625.html
[3] https://www.heise.de/news/Infineon-sichert-sich-Produktionskapazitaet-fuer-Speicherchips-60086.html
[4] mailto:tol@heise.de