zurück zum Artikel

Infineon in Gesprächen mit taiwanesischem Konkurrenten Nanya (Update)

Jürgen Kuri

Zu den Inhalten der Verhandlungen wollte sich Infineon bislang nicht äußern.

Der nächste Anlauf zur Sanierung [1] des Speichergeschäfts oder nur eine neue Runde im Pokerspiel [2] der Chip-Hersteller? Der Halbleiterhersteller Infineon spricht jedenfalls mit dem taiwanischen Chip-Produzenten Nanya [3] über eine mögliche Zusammenarbeit im verlustreichen DRAM-Geschäft.

"Wir sind mit Nanya im Gespräch", bestätigte ein Infineon-Sprecher gegenüber dpa. Zu den Inhalten der Verhandlungen wollte sich Infineon allerdings bislang nicht äußern. In der Branche spreche derzeit aber jeder mit jedem, betonte der Firmensprecher. Einem Bericht der taiwanischen Tageszeitung Economic Daily News zufolge wollen Infineon und Nanya ab Juni in einem zehn Milliarden US-Dollar schweren Joint Venture in Nordtaiwan zwei Produktionsstätten für Wafer aufbauen. Diese Details wollte der Sprecher aber nicht bestätigten. "Das sind Spekulationen", sagte er.

In den vergangenen Monaten hatte Infineon ohne Erfolg mit den Konkurrenten Hynix [4] und Toshiba [5] über ein Zusammenlegen der Speicher-Bereiche verhandelt. Der US-amerikanische Konzern Micron und Hynx konnten ihre Übernahmeverhandlungen [6] bislang ebenfalls noch nicht abschließen. (jk [7])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-57023

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Infineon-laesst-die-Finger-von-Hynix-Update-54763.html
[2] https://www.heise.de/news/Infineon-gibt-sich-selbstbewusst-55090.html
[3] http://www.nanya.com/
[4] https://www.heise.de/news/Infineon-laesst-die-Finger-von-Hynix-Update-54763.html
[5] https://www.heise.de/news/Kooperation-von-Infineon-und-Toshiba-geplatzt-52042.html
[6] https://www.heise.de/news/Micron-und-Hynix-machen-Fortschritte-62125.html
[7] mailto:jk@heise.de