Infineon hÀlt sich zu Abspaltung der Speichersparte bedeckt
Infineon will angeblich den Bereich fĂŒr Speicherchips verselbststĂ€ndigen, um sich etwas unabhĂ€ngiger vom "Schweinezyklus" der Branche zu machen.
Der Chipkonzern Infineon schweigt zu Spekulationen ĂŒber einen Börsengang seiner Speicherchipsparte. Es gebe immer "Ăberlegungen zur Optimierung der Unternehmensstruktur", sagte ein Infineon-Sprecher laut dpa. Konkrete Spekulationen kommentiere der Konzern aber grundsĂ€tzlich nicht.
Das Handelsblatt [1] hatte berichtet, die Emission des GeschĂ€ftsfelds sei schon im Herbst möglich. Die ersten Vorbereitungen fĂŒr die Abspaltung hĂ€tten schon begonnen. Eine formale Entscheidung ĂŒber den Börsengang sei aber noch nicht gefallen. Ăberlegungen zu einer möglichen Abspaltung des Bereichs gab es bereits Mitte 2004 [2], die dann aber nicht umgesetzt wurden.
Die Speicherchipsparte erwirtschaftet laut der Zeitung rund 40 Prozent des gesamten Umsatzes der frĂŒheren Siemens-Tochter. Gerade in diesem Bereich hatte Infineon aber immer wieder hohe Verluste eingefahren. Das GeschĂ€ft mit Speicherchips ist sehr wechselhaft [3] und gilt als eines der Merkmale fĂŒr den "Schweinezyklus [4]", der fĂŒr die Chipbranche typisch [5] ist. (jk [6])
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[1] http://www.handelsblatt.de
[2] https://www.heise.de/news/Spekulationen-ueber-Abspaltung-des-Kerngeschaefts-bei-Infineon-98481.html
[3] https://www.heise.de/news/Infineon-im-Abschwung-der-Halbleiter-Industrie-155865.html
[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Schweinezyklus
[5] https://www.heise.de/news/Riskantes-Chip-Geschaeft-Der-naechste-Schweinezyklus-kommt-bestimmt-100787.html
[6] mailto:jk@heise.de
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