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Industrie verklagt Musiktauschbörse iMesh

Michael Wilde

Eine ganze Reihe von Plattenfirmen zieht gegen die in Israel ansÀssige Tauschbörse in New York vor Gericht.

Insgesamt 18 große US-Musikunternehmen, die alle dem Interessenverband RIAA (Recording Industry Association of America) angeschlossen sind, haben am Donnerstag eine Klage gegen die israelische Musiktauschbörse iMesh [1] eingereicht, berichtet das Wall Street Journal auf seiner Internet-Seite. Die Verletzung von Urheberrechten sei die Existenzgrundlage des nach Kazaa und Morpheus drittgrĂ¶ĂŸten Peer-2-Peer-Netzwerkes [2], wurde als Grund fĂŒr die in New York eingereichte Klage angegeben. Ohne die weitverbreiteten Urheberrechtsverletzungen bei den beliebtesten Tonaufnahmen werde iMesh verschwinden. Ein iMesh-Sprecher hielt dagegen, ein Gericht habe zuvor entschieden, dass die Betreiber der Netzwerke selbst keine Copyright-VerstĂ¶ĂŸe begingen. Die RIAA hatte erst vor einigen Wochen Nutzer von Internet-Tauschbörsen verklagt [3]. (mw [4])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-85627

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.imesh.com/
[2] https://www.heise.de/news/Tauschboersen-unter-Druck-82155.html
[3] https://www.heise.de/news/RIAA-verklagt-261-Tauschboersen-Nutzer-85061.html
[4] mailto:mw@heise.de