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IG Metall will gegen Stellenabbau bei Hewlett-Packard protestieren

Compaq-Betriebsrat Christian Brunkhorst spricht von einer "Kahlschlagpolitik" der GeschÀftsleitung.

Die IG Metall in Bayern hat angesichts des geplanten Stellenabbaus [1] beim Computerkonzern Hewlett-Packard nach der Fusion mit Compaq Protestaktionen angekĂŒndigt. Bereits am Mittwoch seien der GeschĂ€ftsfĂŒhrung 1270 bundesweit gesammelte Unterschriften ĂŒbergeben worden, mit denen die BeschĂ€ftigten Verhandlungen fordern. Jetzt sei mit weiteren gewerkschaftlichen Aktionen zu rechnen, teilte die IG Metall [2] am Freitag in MĂŒnchen mit.

Hewlett-Packard hatte am Donnerstag bekannt gegeben, nach dem Zusammenschluss mit dem Computerhersteller Compaq in Deutschland knapp 1100 von 8500 Stellen streichen zu wollen. Fast die HĂ€lfte des Stellenabbaus entfĂ€llt dabei auf Compaq. Heftige Kritik an den PlĂ€nen kam von Compaq-Betriebsrat Christian Brunkhorst. Das sei eine "Kahlschlagpolitik" der GeschĂ€ftsleitung, bei der keinerlei Überlegungen erkennbar seien, wie so viele Jobs wie möglich im Unternehmen gehalten werden könnten. (dpa) / (anw [3])


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[1] https://www.heise.de/news/Die-neue-HP-streicht-in-Deutschland-1500-Stellen-63928.html
[2] http://www.ig-metall.de
[3] mailto:anw@heise.de