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IDF: Displays via USB 3.0 anbinden

| Christof Windeck

Spezielle USB-3.0-Chips sollen künftig die Anbindung zusätzlicher Monitore oder Beamer ermöglichen, die auch HD-Videos zeigen können.

Schon via USB 2.0 lassen sich zusätzliche Displays an Desktop-PCs und Notebooks anbinden, die dazu nötige Technik der Firma DisplayLink [1] hat mittlerweile auch die lange bestehende Auflösungsgrenze von 1600 × 1200 Pixeln bei digitalen Monitoren geknackt [2]. USB 3.0, so versprechen DisplayLink und SMSC [3] auf dem Intel-Entwicklerforum IDF, ermögliche per USB angebundenen Displays aber noch weitaus mehr Funktionen.

Die kommenden, bereits auf der CES zu Jahresanfang angekündigten [4] DisplayLink-Chipfamilien DL-3000 und DL-1000 vereinen Grafik-, Audio- und Netzwerkfunktionen und bieten verbesserte Kompression. Damit soll die Übertragung auch von HD-Video auf USB-Displays möglich werden, außerdem sollen sich Bildschirme auch über Gigabit-Ethernet anbinden lassen.

DisplayLink hält auch komplett per USB oder Power-over-Ethernet (PoE) gespeiste Zusatzdisplays für machbar, ebenso wie Notebook-Dockingstationen, die über ein einziges USB-3.0-Kabel angebunden werden. SMSC indes verrät erst wenige Details über die kommenden ViewSpan-Produkte – eben nur, dass die USB-3.0-Version ViewSpan 5G heißen soll. (ciw [5])


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https://www.heise.de/-1078194

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.displaylink.com/
[2] http://www.hisdigital.com/un/product2-518.shtml#specification
[3] http://www.smsc.com/
[4] https://www.heise.de/news/DisplayLink-Adapter-mit-USB-3-0-sollen-Ende-des-Jahres-verfuegbar-sein-898936.html
[5] mailto:ciw@ct.de