IBMs neue Mainframe-Generation
Erheblich schneller als seine VorgÀnger ist IBMs neuer System z10 Mainframe. 64 Quadcore-Prozessoren mit 4,4 GHz liefern den notwendigen Schub.
Bis zu 100 Prozent mehr Rechenleistung will IBM auf dem neuen System z10 Mainframe im Vergleich zum VorgĂ€nger System z9 herausholen. 64 z10-EC (Enterprise Class)-Prozessoren mit je vier Cores und 4,4 GHz getaktet bringen den neuen GroĂrechner auf Trab. Die bisherige z9-CPU [1] lĂ€uft nur mit 1,7 GHz. In einem System z9 EC stehen maximal 54 Prozessoren bereit. Die z10 stammt aus dem eClipz-Projekt [2] (nicht zu verwechseln mit Eclipse), in dem IBM an der ZusammenfĂŒhrung seiner Architekturen arbeitet. Dort trug die z10 den Projektnamen z6, womit man die NĂ€he zum Power6 kennzeichnen wollte. Beide CPUs werden im 65nm-Prozess gefertigt und haben Gemeinsamkeiten im Grundlayout. Als Betriebssystem dient auf der z10 z/OS V1.9 [3]. Die Version 1.10 soll im Herbst folgen. AuĂerdem stehen Linux fĂŒr System z [4], der Hypervisor z/VM (Virtual Machine) und z/TPF (Transaction Processing Facility) zur VerfĂŒgung. (rh [5])
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[1] https://www.heise.de/news/IBM-will-genauere-Informationen-ueber-Server-Energiebedarf-liefern-184248.html
[2] http://www.ibmsystemsmag.com/ibmnewsupdates/16536p1.aspx
[3] https://www.heise.de/news/IBM-poliert-sein-Mainframe-Betriebssystem-auf-164506.html
[4] http://www.heise.de/open/SAP-auf-Mainframe-Linux--/news/meldung/103079
[5] mailto:rh@ix.de
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