IBM verkündet reale Geschäftsideen in der virtuellen Welt
IBM-Chef Palmisano stellt heute in der virtuellen Onlinewelt Second Life neue Geschäftsideen vor.
IBM plant nach eigenen Angaben [1] in den kommenden zwei Jahren, rund 100 Millionen US-Dollar in die Entwicklung und Umsetzung neuer Geschäftsideen zu investieren. In dem laut IBM bislang größten Online-Brainstorming hatten zuvor rund 150.000 Teilnehmer aus 104 Nationen mehr als 46.000 Ideen zusammengetragen.
Am heutigen Dienstag stellt IBM-CEO Samuel J. Palmisano in Beijing die künftigen kurz-, mittel- und langfristigen Initiativen vor. Zeitgleich soll ein Meeting in der virtuellen Onlinewelt Second Life [2] stattfinden, bei dem Palmisano in Form seines gepixelten Alter Ego ebenfalls zugegen sein wird. Passend dazu will IBM unter dem Begriff "3D Internet" die Entwicklung virtueller Welten vorantreiben; der Konzern sieht in standardisierten 3D-Internet-Anwendungen die Plattform für zukünftige Webstores und globalen Handel.
Gänzlich neu ist IBMs Engagement in dem Pixel-Universum von Second Life nicht: Bereits im Oktober dieses Jahres fand das erste Alumni-Treffen [3] von IBM-Mitarbeitern und Ehemaligen in Second Life statt. Einige Wochen später richtete IBM das populäre Wimbledon-Tennisturnier aus – auf dem eigens zuvor geschaffenen Second-Life-Wimbledon-Tennisplatz.
Zu den IBMs weiteren Geschäftsideen zählen unter anderem "Simplified Business Engines", die kleinen und mittleren Unternehmen flexible Web-2.0-Lösungen bieten sollen. Netzwerk-Grids mit Echtzeit-Monitoring, -Analyse und -Simulation stehen ferner als "Intelligent Utility Networks" auf der Agenda. Darüber hinaus plant IBM "Real-time Translation Services". Dem Gesundheitswesen will sich IBM mittels neuer Bezahl- und Datenbanksysteme annehmen. (spo [4])
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[1] http://www-03.ibm.com/press/us/en/pressrelease/20605.wss
[2] http://secondlife.com/
[3] http://www-03.ibm.com/press/us/en/pressrelease/20411.wss
[4] mailto:spo@ct.de
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