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IBM-Mainframes als Verkaufsschlager

Peter-Michael Ziegler

Der Computer-Riese IBM hat in den ersten beiden Monaten seit Verkaufsstart mehr als 200 Stück seiner Low-End-Mainframe-Serie z800 an den Mann gebracht.

IBM hat in den ersten beiden Monaten seit Verkaufsstart mehr als 200 Stück seiner Low-End-Mainframe-Serie z800 [1] an den Mann gebracht. Die Server der z800-Serie gelten in der Großrechner-Szene mit einem Einstiegspreis von rund 370.000 Euro geradezu als Schnäppchen. Die z800-Mainframes liefert IBM entweder mit dem Betriebssystem z/OS [2] oder als Linux-only-Version [3] aus. Das zweihundertste z800-Exemplar erwarb nach IBM-Angaben der US-amerikanische Sportartikel-Hersteller Russell [4], der damit täglich etwa 1,8 Millionen Transaktionen in Vertrieb und Kundendienst steuern will.

In den Verkaufszahlen der z800-Serie sieht das IBM-Management ein Indiz, dass die Unkenrufe von einem langsamen Tod des Mainframe-Geschäfts bald verstummen. Zudem falle es den konkurrierenden Herstellern Sun und Hewlett-Packard nun bedeutend schwerer, Kunden für die eigenen Produkte zu gewinnen. Sun hat IBMs z800-Serie unterdessen den Preiskampf angesagt: Den Sun Fire V880 [5] mit acht Prozessoren und einer angeblich ähnlichen Performance bietet der Server-Spezialist neuerdings für knapp über 100.000 Euro an. (pmz [6])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-63924

Links in diesem Artikel:
[1] http://www-1.ibm.com/servers/eserver/zseries/800.html
[2] https://www.heise.de/news/OS-390-Nachfolger-fertig-40140.html
[3] https://www.heise.de/news/Ein-Kuehlschrank-voller-Linux-Server-50151.html
[4] http://www.russellathletic.com/
[5] http://www.sun.de/Produkte/Hardware/WGServer/SunFireV880/
[6] mailto:pmz@ct.de