Holland testet Biometrie im Pass
15.000 freiwillige Tester in den Niederlanden erhalten einen Test-Reisepass, in dem auf einem RFID-Chip biometrische Daten gespeichert sind.
Das niederlĂ€ndische Ministerium [1] fĂŒr innere Angelegenheiten und auswĂ€rtige Beziehungen hat ein Projekt gestartet, das die Integration von biometrischen Daten in ReisepĂ€ssen untersucht. 15.000 freiwillige Tester erhalten einen Test-Reisepass, in dem auf einem RFID-Chip biometrische Daten gespeichert sind. Verwendet werden in Einklang mit den Vorgaben der internationalen Behörde fĂŒr zivile Luftfahrt ICAO [2] zwei biometrische Erkennungssysteme, die Fingerabdruck- und die Gesichtserkennung.
Bei dem niederlĂ€ndischen Projekt kommen Fingerabdruckscanner von NEC [3] und Kameras wie Software von Cognitec [4] zum Einsatz. Die Test-Reisenden mit ihren Test-ReisepĂ€ssen werden schlieĂlich vom Grenzkontrollkiosk der kanadischen Firma BioDentity [5] geprĂŒft, den auch die deutsche Bundesdruckerei bei ihrem automatischen Grenzkontrollsystem einsetzt. Im Rahmen der Biosig 2004 [6] wird sich demnĂ€chst das CAST-Forum in Darmstadt mit den biometrischen Verfahren beschĂ€ftigen, die die gröĂten Chancen haben, in ReisepĂ€ssen eingesetzt zu werden. (Detlef Borchers) / (jk [7])
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[1] http://www.minbuza.nl
[2] https://www.heise.de/news/Neue-Passgeneration-in-den-Startloechern-98223.html
[3] http://www.nec.de
[4] http://www.cognitec-systems.de/index.html
[5] http://www.biodentity.com/
[6] http://www.cast-forum.de/events/cast/2004/Biometrie
[7] mailto:jk@heise.de
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