Hohes EU-BuĂgeld gegen Telefonica
Beim Weiterverkauf von schnellen InternetzugÀngen in Spanien habe der spanische Telekommunikationskonzern Konkurrenten zu viel berechnet, entschied die EU-Kommission.
Der spanische Telekommunikationskonzern Telefonica [1] muss wegen Marktmissbrauchs in seinem Heimatland ein EU-BuĂgeld von 151,9 Millionen Euro zahlen. Beim Weiterverkauf von schnellen InternetzugĂ€ngen habe Telefonica Konkurrenten zu viel berechnet, entschied die EU-Kommission [2] am heutigen Mittwoch in BrĂŒssel.
Telefonica habe von seinen Rivalen in Spanien höhere Preise fĂŒr den Breitbandzugang verlangt als von seinen eigenen Endkunden, berichtete die Kommission. "Dadurch schwĂ€chte Telefonica seine Wettbewerber, verringerte ihre MarktprĂ€senz und erschwerte ihr Wachstum", resĂŒmierten die EU-WettbewerbshĂŒter.
In Spanien ist laut Kommission ein Breitbandanschluss etwa um ein FĂŒnftel teurer als im Schnitt der 15 LĂ€nder, die die EU vor der Osterweiterung bildeten. Telefonica habe mit seinen GeschĂ€ftspraktiken damit auch den Verbrauchern erheblich geschadet. Telefonica ist das fĂŒhrende Branchenunternehmen in Spanien. In Deutschland fĂŒhren die Spanier unter anderem den drittgröĂten Mobilfunkbetreiber O2. (dpa) / (jk [3])
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