Hewlett-Packard baut weiterhin PCs
In einem Webcast gab Hewlett-Packards neue Chefin Meg Whitman bekannt, dass die Absicht, die PC-Sparte aufzugeben, vom Tisch ist.
Wie es sich nach dem Führungswechsel bei Hewlett-Packards schon durch ein Statement [1] von Meg Whitman [2] angedeutet hatte, entschied die Führungsriege, die Personal Systems Group (PSG) zu behalten. Am Donnerstag Nachmittag hatte HP in einem Webcast [3] verkündet, die vom vorherigen Konzernchef Léo Apotheker initiierten Pläne aufzugeben, die PC-Sparte aus dem Unternehmen herauszuschneiden.
Der von SAP kommende und aus Deutschland stammende Léo Apotheker [4] hatte mit seiner Absicht, HP von PC-Geschäft weg auf auf den Bereich Software und Dienstleistungen zu konzentrieren, einen Absturz [5] der Börsennotierung verursacht. Damit war er als Führungsperson für das Unternehmen nicht mehr tragbar.
Im Geschäftsjahr 2010 hielt HP noch die Position 1 im PC-Verkauf und hatte 40,7 Milliarden US-Dollar eingenommen. Im Sommer 2011 legte das Unternehmen das mit dem Einkauf von Palm übernommen [6] Betriebssystem WebOS und sein jüngst vorgestellte Tablet TouchPad zu den Akten und bot damit den Gerüchten über den Ausverkauf der PC-Sparte zusätzlich Nahrung. (rh [7])
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[1] https://www.heise.de/news/HP-Chefin-will-Entscheidung-ueber-PC-Sparte-moeglichst-noch-im-Oktober-1354862.html
[2] http://www8.hp.com/us/en/company-information/executive-team/meg-whitman.html
[3] http://h30261.www3.hp.com/phoenix.zhtml?p=irol-eventDetails&c=71087&eventID=4229271
[4] http://www8.hp.com/us/en/company-information/executive-team/apotheker.html
[5] https://www.heise.de/news/HP-Aktie-im-freien-Fall-1326751.html
[6] https://www.heise.de/news/Hewlett-Packard-uebernimmt-Palm-989497.html
[7] mailto:rh@ix.de
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