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HP-VizeprÀsident wettert gegen zu viele Open-Source-Lizenzen

Mattias Hermannstorfer

HP-Vize Martin Fink rief wÀhrend der LinuxWorld Expo IBM und Sun dazu auf ihre eigenen Open-Source-Lizenzen CDDL und CPL zugunsten der GPL aufzugeben.

Martin Fink, HP [1]-VizeprĂ€sident fĂŒr Open Source und NonStop Enterprise, hat in seiner Keynote auf der LinuxWorld Expo die Konkurrenten IBM und Sun dazu aufgerufen, ihre eigenen Open-Source-Lizenzen zugunsten der GPL [2] aufzugeben. Intel hat diesen Schritt bereits getan [3] und wurde dafĂŒr von Fink ausdrĂŒcklich gelobt, heißt es in US-Medien. Die Insellösungen durch verschiedene Lizenzen fĂŒhrten dazu, dass Software unter verschiedenen Lizenzen nicht mehr ohne weiteres zu kombinieren sei, meinte Fink.

Sun stellt eigene Produkte wie OpenSolaris, GlassFish oder das Java Web Services Developer Pack (JWSDP) unter die Common Development and Distribution License (CDDL [4]), die die Open Source Initiative [5] Anfang des Jahres offiziell als Open-Source-Lizenz anerkannt [6] hat. IBM stellt beispielsweise die Entwicklungsplattform Eclipse unter die eigene Common Public License CPL [7].

Bei der GNU General Public License (GPL) steht fĂŒr das Jahr 2007 die Revision 3 [8] an, die EntwĂŒrfe dafĂŒr sollen im kommenden Jahr öffentlich diskutiert werden. Unter anderem soll sie eine bessere Integration von GPL- mit Nicht-GPL-Software erlauben. (mhe)


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-122405

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.hp.com
[2] http://www.opensource.org/licenses/gpl-license.php
[3] http://www.opensource.org/licenses/intel-open-source-license.php
[4] http://www.opensource.org/licenses/cddl1.php
[5] http://www.opensource.org
[6] https://www.heise.de/news/CDDL-Lizenz-von-Sun-erhaelt-Segen-der-Open-Source-Initiative-128311.html
[7] http://www.opensource.org/licenses/cpl1.0.php
[8] https://www.heise.de/news/Open-Source-Lizenz-GPL-3-soll-2006-oeffentlich-diskutiert-werden-121817.html