HP Envy 14: Ultrabook mit GlasoberflÀchen
Bei HPs Ultrabook Envy 14 bestehen Displayabdeckung, DeckelauĂenseite und Handballenablage aus Gorilla-Glas.
HP [1] stellte bei seinen Edel-Notebooks der Envy-Serie schon immer das Design in den Vordergrund und nahm dabei mitunter Trends vorweg. Das auf der CES gezeigte Envy 14 ist keine Ausnahme: WĂ€hrend die meisten Ultrabooks Unibody-GehĂ€use oder wenigstens MetalloberflĂ€chen haben, kommt hier Glas zum Einsatz. Es hat Scheiben aus stabilem Gorilla-Glas vor dem Bildschirm, an der DeckelauĂenseite und auf der Handballenablage.
In einer Deckelecke sitzt ein beleuchtetes HP-Logo, die restliche FlĂ€che ist schwarz-glĂ€nzend. An der VerarbeitungsqualitĂ€t der gezeigten Prototypen gab es nichts auszusetzen: Die FlĂ€chen spiegelten gleichmĂ€Ăig ohne Verzerrungen und fĂŒhlten sich spĂŒrbar anders an als die MetalloberflĂ€chen anderer Ultrabooks. Auf DeckelauĂenseite und Displayrahmen sieht man FingerabdrĂŒcke, doch auf der Handballenablage fallen sie nicht störend auf, denn unter der Glasscheibe befindet sich eine mattsilbrige AluminiumflĂ€che, die das Auge ablenkt.
HPs Ultrabooks (0 Bilder) [2]
HP will auĂer den Augen auch die Ohren verwöhnen: Die FrequenzgĂ€nge vom Kopfhörerausgang und von den Stereolautsprecher lassen sich mittel Technik der HTC-Tochter Beats [4] verĂ€ndern. Die LautstĂ€rke lĂ€sst sich mit einem Drehregler rechts vorne Ă€ndern. Neben der Regler befinden sich Sondertasten zum Stummschalten sowie zum Zu- und Abschalten von Beats. Bei den Prototypen wurde der Klang mit aktiviertem Beats allerdings hauptsĂ€chlich basslastig â ein Eindruck, den wir auch in unserem Test [5] der HTC-Smartphones mit Beats hatten.
Im Envy 14 arbeiten die bekannten Ultrabook-Prozessoren aus Intels aktueller Core-i-2000-Generation, denen HP 4 GByte Arbeitsspeicher und eine 128-GByte-SSD zu Seite stellt. Der 14-Zoll-Bildschirm zeigt die hohe Auflösung von 1600 Ă 900 Punkten; er leuchtet mit bis zu 300 cd/m2. GröĂere Bildschirme lassen sich per HDMI oder Mini-DisplayPort anschlieĂen. Eine der beiden USB-Buchsen spricht USB 3.0, der Kartenleser akzeptiert SD-KĂ€rtchen. Der normalgroĂe Gigabit-Anschluss lĂ€sst sich ohne Adapter verwenden.
Der hinter einer abnehmbaren Bodenplatte versteckte, festgeschraubte Akku soll bis zu 9 Stunden durchhalten; andere Komponenten erreicht man ĂŒber die Bodenplatte nicht. Laut HP wird das 1,8 Kilogramm schwere Envy 14 ab Ende MĂ€rz mit Windows 7 im Handel stehen; die Preise beginnen mit Core-i5-Doppelkern bei 1300 Euro. Zum Lieferumfang gehören eine HĂŒlle und ein flaches Netzteil, das per USB-Buchse auch Smartphones und Tablets lĂ€dt.
Bereits im Februar soll das schon bekannte [6] Folio 13 in deutsche LĂ€den kommen. HP will es zum Kampfpreis von 900 Euro verkaufen â mit Core i5-2467M, 4 GByte Arbeitsspeicher und einer 128er-SSD. (mue [7])
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[4] https://www.heise.de/news/HTC-kuendigt-erstes-Handy-mit-Beats-Technologie-an-1343387.html
[5] http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2011/24/68_kiosk
[6] https://www.heise.de/news/HP-bringt-Ultrabook-mit-langer-Laufzeit-1380098.html
[7] mailto:mue@ct.de
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