GĂĽnstig aufgespritzt
Vier Räder, ein Motor, eine Handvoll Scheiben und ein paar hoch eingeschraubte Sitze: Dacias Duster ist in seiner Reduktion aufs Wesentliche sympathisch. Zur IAA kommt eine veränderte Gestaltung, ob sich die Preise ändern, ist noch offen
Brühl, 28. August 2013 – Der aufgrund seines fairen Preises beliebte Dacia Duster erfährt zur IAA ein rein optisches Facelift, das vor allem die Frontpartie betrifft. Alle funktionalen Eigenschaften bleiben wie vorher. Der Grill erhält eine verchromte Doppelquerreihe mit optischen Zierelementen, die Doppelscheinwerfer wurden neu gestaltet und ein Tagfahrlicht integriert. Die hinteren Blinker werden nun von einem annähernd quadratischen statt einem runden Element umschlossen. Außerdem wird beim neuen Duster das Auspuffendrohr verchromt. Seitlich fällt der Duster-Schriftzug an der Dachreling auf. Auch gibt es neue, dunkel getönte 16-Zoll-Aluräder.
Was bleibt
An den Motoren ändert Renault nichts. Es gibt drei: einen Benziner mit 105 PS sowie die zwei Diesel dCi 90 mit 90 PS und dCi 110. Die letztgenannte Version hat beim Fronttriebler 107, beim Allradler 110 PS. Außer dem stärkeren Diesel wird auch der Benziner optional mit Allradantrieb angeboten. Die Serienausstattung der Basisversion Essentiel des noch aktuellen Duster-Modells ist vergleichsweise karg. Zur Sicherheitsausstattung gehören lediglich Frontairbags und ABS. Seitenairbags für die Vordersitze sind nur gegen Aufpreis verfügbar, Kopfairbags gibt es gar nicht.
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Der Dacia Duster wird optisch aufgepeppt. Alles Funktionale bleibt jedoch wie vorher.
ESP ist für die Grundversion "Essentiel" nicht verfügbar, bei den höheren Ausstattungen kostet es 300 Euro Aufpreis. ESP ist bisher nur für neu homologierte Fahrzeuge Pflicht, bei allen Neuwagen ist es erst ab November 2014 vorgeschrieben. Bis dahin hat Dacia Zeit, ihren Kunden ein (wahrscheinlich faires) neues Angebot mit serienmäßigem ESP zu machen. Die Aufpreisliste bei Dacia ist traditionell kurz, es fehlt vor allem die anderswo übliche Armada von Assistenten zur Fahrsicherheit. Die Basics wie Klimaanlage oder CD-Radio werden aber zum vergleichsweise kleinen Aufpreis angeboten. Dacia gewährt außerdem drei Jahre Garantie.
Preisbrecher
Der Duster ist bisher mit seinem Basispreis von nur 10.490 Euro das günstigste SUV auf dem deutschen Markt. Er liegt damit noch vor dem Lada Taiga 4x4, der nach der jüngsten Preiserhöhung 11.250 Euro kostet. Für den Duster-Grundpreis erhält man die frontgetriebene Version mit Ottomotor und Essentiel-Ausstattung. Die nächstteurere Version Ice mit vier Airbags, Klimaanlage und Nebelscheinwerfern ist für 12.290 Euro zu haben. Ob die Preise mit dem Facelift angehoben werden, teilt Dacia noch nicht mit, genauso wenig wie das Datum des Marktstarts. Diese Details folgen auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (12. bis 22. September 2013), wo der überarbeitete Duster erstmals live zu sehen ist. (cgl)