Google gibt Partnerunternehmen für Chrome OS bekannt
Acer, Asus, Freescale, Hewlett-Packard, Lenovo, Qualcomm, Texas Instruments und Toshiba wollen Geräte entwickeln, die mit dem kommenden Betriebssystem laufen sollen.
Google hat in seinem offiziellen Weblog Unternehmen bekannt gegeben [1], die bei Chrome OS mit dem Suchmaschinendienstleister kooperieren. Acer, Asus, Freescale, Hewlett-Packard, Lenovo, Qualcomm, Texas Instruments und Toshiba seien einige der Hardware-Partner, die Geräte entwickeln und bauen wollen, auf denen das gestern angekündigte [2] Betriebssystem laufen soll. Ein weiteres Partnerunternehmen ist der Softwarehersteller Adobe. Erste Geräte mit Chrome OS sollen in der zweiten Jahreshälfte 2010 erhältlich sein.
Das Betriebssystem soll auf x86- und auf ARM-Prozessoren laufen. Die Basis bildet ein Linux-Kernel innerhalb eines neuen Window-Systems. Zunächst ist Chrome OS für Netbooks gedacht, das System könnte aber auch auf anderer Hardware laufen. Google betont, dass Chrome OS ein Open-Source-Projekt sei und kostenlos erhältlich sein werde. Der Chrome-OS-Code soll noch im Laufe dieses Jahres geöffnet werden, teilt Google weiter mit. Das Unternehmen strebt eine Mitarbeit der Open-Source-Gemeinde an. Außerdem weist Google auf Bewerbungsmöglichkeiten für Softwarespezialisten hin, die sich hauptamtlich der Weiterentwicklung des Betriebssystems widmen wollen.
Siehe dazu auch:
- Chrome OS: Google bringt ein eigenes Betriebssystem [3]
- Google Apps ohne Beta [4]
- Google: Mit offenen Plattformen gegen Microsoft bestehen [5]
- Microsoft Bing: Der Google-Chef ist nicht besorgt [6]
(anw [7])
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[1] http://chrome.blogspot.com/2009/07/google-chrome-os-faq.html
[2] https://www.heise.de/news/Chrome-OS-Google-bringt-ein-eigenes-Betriebssystem-6213.html
[3] https://www.heise.de/news/Chrome-OS-Google-bringt-ein-eigenes-Betriebssystem-6213.html
[4] https://www.heise.de/news/Google-Apps-ohne-Beta-6219.html
[5] https://www.heise.de/news/Google-Mit-offenen-Plattformen-gegen-Microsoft-bestehen-185379.html
[6] https://www.heise.de/news/Microsoft-Bing-Der-Google-Chef-ist-nicht-besorgt-180227.html
[7] mailto:anw@heise.de
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