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Google-Jobsuche: Konkurrenten fordern EU-Kommissarin zum Handeln auf

Martin Holland
Google-Jobsuche: Konkurrenten fordern EU-Kommissarin zum Handeln auf

(Bild: Bubble_Tea Stock/Shutterstock.com)

Einem Bericht zufolge haben fast zwei Dutzend Online-Stellenbörsen aus Europa Margrethe Vestager aufgefordert, Googles Jobsuche an die Leine zu legen.

Insgesamt 23 europĂ€ische Anbieter von Online-Stellenbörsen fordern die EU-Kommissarin fĂŒr Wettbewerbsrecht auf, Google unfaire Praktiken zu untersagen, wĂ€hrend die Jobsuche des US-Konzerns untersucht wird. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den Brief an Margrethe Vestager.

Einige Rivalen halten Googles Jobsuche in ihrer aktuellen Form fĂŒr illegal, da der Suchmaschinenkonzern seine Dominanz ausnutze und Konkurrenten in den Suchergebnissen nach unten drĂ€ngt, erklĂ€rt Reuters. Vestager fĂŒhrt demnach bereits eine Untersuchung durch, wird ihr Amt aber bald verlassen.

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Zu ArbeitsplÀtzen und Stellenangeboten in der IT-Branche siehe auch den Stellenmarkt auf heise online:

Im Mai hatte Google sein zwei Jahre altes Angebot auch in Deutschland geöffnet [2]. Wer auf der Suchmaschine mit gĂ€ngigen Anfragen nach Stellenangeboten fahndet, erhĂ€lt solche in einer extra hervorgehobenen Übersicht ĂŒber den Suchergebnissen [3]. Die Inhalte stammen von Partnern mit eigenen Stellenbörsen und fĂŒhren auch dorthin. Keine Kooperation gibt es mit dem Springer-Konzern und dessen Tochter Online-Stellenmarkt Stepstone. Auch die Börse Indeed bleibt zunĂ€chst außen vor. Reuters erklĂ€rt [4], dass einige Online-Dienste den Google-Einstieg als geschĂ€ftsbelebend begrĂŒĂŸen, wĂ€hrend andere das kritischer sehen.

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Sollte die EU-Kommissarin der Aufforderung der Online-Stellenbörsen nicht nachkommen, wollen sie demnach formell Beschwerde einreichen. Stepstone habe das bereits getan, ergĂ€nzt die Nachrichtenagentur. Die Google-Konkurrenz befĂŒrchtet demnach auch, dass Google kĂŒnftig Werbeanzeigen in den Stellenanzeigen platzieren will und ihnen damit noch stĂ€rker das GeschĂ€ft streitig machen will. Vestager verlĂ€sst demnach Ende Oktober ihren Posten, will in der Angelegenheit aber ihren Nachfolger oder ihre Nachfolgerin "intensiv" vorbereiten, um eine FortfĂŒhrung der Untersuchung zu erreichen. (mho [6])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-4495669

Links in diesem Artikel:
[1] https://jobs.heise.de?wt_mc=intern.newsticker.dossier.jobs
[2] https://www.heise.de/news/Jobangebote-Google-startet-Stellensuch-Funktion-in-Deutschland-4428714.html
[3] https://www.heise.de/news/Google-for-Jobs-Der-neue-Heilsbringer-im-Jobmarkt-4358488.html
[4] https://uk.reuters.com/article/uk-eu-google-antitrust-exclusive/exclusive-googles-jobs-search-draws-antitrust-complaints-from-rivals-idUKKCN1V30IL
[5] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
[6] mailto:mho@heise.de