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Google-Chef trifft sich mit US-Kartellwächtern

Google-Chef Larry Page hat sich persönlich in die Verhandlungen mit der Federal Trade Commission eingeschaltet.

Google [1]-Chef Larry Page hat sich laut einem Medienbericht persönlich in die Verhandlungen mit US-Wettbewerbshütern eingeschaltet. Page habe sich am Dienstag mit der Handelskommission Federal Trade Commission (FTC) getroffen, die derzeit ihre Ermittlungen gegen den Suchmaschinen-Primus abschließt, berichtete [2] die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Google wolle die FTC überzeugen, dass der Konzern nicht gegen Wettbewerbsregeln verstoßen habe, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Laut früheren Berichten hatte FTC-Chef Jon Leibowitz Google zwar mit einer Wettbewerbsklage gedroht und Zugeständnisse eingefordert. Allerdings gebe es in der Behörde erhebliche Bedenken [3] mit Blick auf die Erfolgsaussichten einer solchen Klage. Google verhandele bereits seit einer Woche über eine Einigung, schrieb Bloomberg jetzt.

Bei den seit mehr als einem Jahr andauernden Ermittlungen [4] geht es vor allem um den Vorwurf von Konkurrenten, Google benachteilige sie in seiner Internet-Suchmaschine zugunsten eigener Dienste. Der Konzern kontert, er betreibe die Suchmaschine für die Nutzer und nicht für andere Online-Dienste. Google wird auch in Europa von der EU-Kommission in einer Wettbewerbsuntersuchung unter die Lupe genommen. (anw [5])


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https://www.heise.de/-1758022

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[1] http://www.google.com
[2] http://www.bloomberg.com/news/2012-11-27/google-chief-page-said-to-meet-ftc-over-antitrust-probe.html
[3] https://www.heise.de/news/Bericht-US-Kartellwaechter-zweifeln-an-Klage-gegen-Google-1754474.html
[4] https://www.heise.de/news/Google-im-Visier-der-Kartellwaechter-Android-und-Suche-auf-dem-Pruefstand-1321546.html
[5] mailto:anw@heise.de