Gewerkschaft ver.di protestiert gegen Telekom-Stellenabbau im Osten
Die Streichung von ArbeitsplĂ€tzen in Ostdeutschland falle unverhĂ€ltnismĂ€Ăig hoch aus, sagte heute eine Gewerkschaftssprecherin.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di [1] protestiert gegen den Stellenabbau [2] bei der Deutschen Telekom [3] in den neuen LĂ€ndern. Die Streichung von ArbeitsplĂ€tzen in Ostdeutschland falle unverhĂ€ltnismĂ€Ăig hoch aus, ErsatzarbeitsplĂ€tze fehlten, sagte eine Gewerkschaftssprecherin am Dienstag bei einer Betriebsversammlung in Erfurt. AngekĂŒndigt wurde eine Protestaktion von Telekom-BeschĂ€ftigten aus Chemnitz, Gera, Leipzig, Suhl, Zwickau und Nordhausen.
Nach Gewerkschaftsangaben sind etwa ein Drittel bis 45 Prozent der ArbeitsplĂ€tze des Telekommunikations-Konzerns in den neuen LĂ€ndern gefĂ€hrdet. Allein in ThĂŒringen wĂŒrden bis Ende 2003 etwa 550 ArbeitsplĂ€tze wegfallen. Die angebotene Ăbernahme der Betroffenen in eine Personal-Service-Agentur der Telekom sei keine Lösung, weil die Arbeitnehmer durch fehlende Arbeitsplatzangebote kaum Vermittlungschancen hĂ€tten. Ver.di verlangte, dass das Unternehmen geplante neue Stellen vorrangig in den neuen LĂ€ndern ansiedelt. (dpa) / (tol [4])
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[3] http://www.dtag.de
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