GameBoy Advance SP: Coolness hat ihren Preis
Die neue GerÀteversion des GameBoy Advance bringt zwar Licht ins Spiel, kostet jedoch nur unwesentlich weniger als die Spielkonsole GameCube.
Nintendo [1] will weltweit eine erweiterte GerĂ€teversion des GameBoy Advance (GBA) verkaufen, die auch mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgeliefert werden soll. Die Funktionserweiterung hat jedoch ihren Preis: Europaweit soll der Spiele-Winzling fĂŒr stolze 140 Euro den Besitzer wechseln und ist damit nur zehn Euro gĂŒnstiger als die leistungsfĂ€higere Spielkonsole GameCube. Als Verkaufsstart nannte das japanische Unternehmen den 28. 3. 2003.
Abgesehen vom Preis dĂŒrfte neben der Hintergrundbeleuchtung auch das coole Design des Winzlings gefallen, der deutlich kleiner ist als sein VorgĂ€nger. Klappt man das Display zusammen, nimmt der GBA SP in der Hosentasche sogar nur noch die HĂ€lfte des Platzes ein, den die Vorversion benötigte. LĂ€ngeren SpielspaĂ verspricht zudem ein Li-Ion-Akku, der laut Nintendo zehn Stunden SpielspaĂ mit eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung erlaubt; ohne Beleuchtung verlĂ€ngere sich die Nutzungsdauer sogar auf 18 Stunden.
Die sonstigen technischen Daten bleiben bei der SP-Variante jedoch unverĂ€ndert. So macht Nintendo anscheinend aus der Not eine Tugend: Die fehlende Beleuchtung beim GameBoy Advance wurde oft kritisiert, nun wird sie in Form einer neuen GerĂ€teversion geliefert. FĂŒr Analysten liegt die Ursache auf der Hand: Mittlerweile soll das einstige GameBoy-Flaggschiff nicht mehr so gefragt sein. Mit einer neuen GerĂ€teversion hofft Nintendo offensichtlich, die VerkĂ€ufe wieder ankurbeln zu können. Weil sich Nintendo bisher nicht im Stande sah, ein offizielles NachrĂŒstset anzubieten, konnten sich zahlreiche Firmen mit eigenen Podukten am Markt breitmachen. (daa)
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