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Galaxy Note 3 und Note 10.1: Phablet und Tablet zum Bekritzeln

IFA Hannes A. Czerulla

Samung liefert beim Riesen-Smartphone Note 3 und dem Tablet Note 10.1 (2014 Edition) einen Eingabestift mit. Sie sind vorraussichtlich die ersten GerÀte hierzulande mit Dual-Quad-Core-Prozessor.

Trotz grĂ¶ĂŸerem Display ist das GehĂ€use des Note 3 im Vergleich zum Note 2 nicht gewachsen.

Bei Samsung [1] kann weiter gekritzelt werden: Die Koreaner haben im Vorfeld der IFA [2] das Smartphone Galaxy Note 3 mit Full-HD-Auflösung und 5,7 Zoll Display-Diagonale und das Tablet Galaxy Note 10.1 (2014 Edition) mit einer Auflösung von 2560 × 1600 vorgestellt. Als Besonderheit werden beide mit dem Eingabestift S Pen ausgeliefert. Der Stylus wird wie beim Note 2 bereits erkannt, wenn er etwa einen Zentimeter ĂŒber dem Touchscreen schwebt. Außerdem hat er einen Knopf, der Ă€hnlich wie eine rechte Maustaste funktioniert und beispielsweise ein spezielles Schnellstart-MenĂŒ öffnet. Das selbe MenĂŒ öffnet sich automatisch, sobald man den Stift aus seiner Halterung im GehĂ€use zieht.

Den Eingabestift kann man bei den Note-Modellen im GehÀuse verstauen.

Vor allem bei der Software hat Samsung im Vergleich zu den VorgÀnger-Modellen [3] des Note 3 und des Note 10.1 eine Schippe drauf gelegt: Scrapbook ist eine Art Notizbuch, in das man jegliche Art von Medien werfen kann und das intelligent mit Bildschirmausschnitten umgeht, die man mit dem S Pen ausgeschnitten hat. Umrahmt man mit dem Stift beispielsweise eine handgeschriebene Adresse, sucht Scrapbook automatisch den Ort bei Goole Maps. Die Darstellung in Kacheln erinnert stark an Googles Asistents-App Now.

Samsung Galaxy Note 3 und Note 10.1 (2014 Edition) (0 Bilder) [4]

[5]

MyMagazine sieht wiederum HTCs News-App BlinkFeed [6] Ă€hnlich. Sie bĂŒndelt Neuigkeiten aus sozialen Netzwerken, Nachrichten aus den Medien und beispielsweise KalendereintrĂ€ge und zeigt diese gemeinsam auf Kacheln an. Eine Pen Window genannte Funktion soll das Multitasking erleichtern, indem man einen Bereich des Bildschirm umrahmt und dort eine App starten kann. Wird das Programm zwischenzeitlich nicht gebraucht kann man es auf die GrĂ¶ĂŸe einer VerknĂŒpfung verkleinern und irgendwo auf dem Bildschirm platzieren; sie bleibt stets im Vordergrund. Auch die von Ă€lteren Samsung-GerĂ€ten bereits bekannte Multitasking-Funktion zwei Apps nebeneinander auf dem Bildschirm anzuzeigen, beherrschen die neuen Note-Modelle wieder. Apps, die man regelmĂ€ĂŸig zusammen benutzt, können als Paar abgespeichert werden.

Private und geschĂ€ftliche Inhalte lassen sich durch die bereits bekannte Sicherheitssoftware Knox trennen. Als Betriebssystem kommt bei beiden GerĂ€ten das aktuelle Android 4.3 [7] mit Samsungs BedienoberflĂ€che TouchWiz UI Nature Ex zum Einsatz. Updates mit den neuen Software-Funktionen fĂŒr Ă€ltere GerĂ€te bestĂ€tigte der Hersteller generell, nannte aber noch keine Termine oder die Modelle, die davon profitieren.

FĂŒr die Hardware hat Samsung nur High-End-Bauteile verwendet: Smartphone wie auch Tablet werden wahrscheinlich durch den Dual-Quad-Core-Prozessor Samsung Exynos**5 angetrieben, der auch schon in außeuropĂ€ischen Varianten des Galaxy S4 steckte. Nach dem Big-Little-Prinzip [8] hat er einen stromsparenden Quad-Core-Prozessor und einen auf Leistung getrimmten. Die Taktrate ist noch unbekannt. Alternativ gibt es eine Version mit einem klassischen Quad-Core-Prozessor [-] vermutlich der Qualcomm Snapdragon 800, die angeblich nicht in Deutschland zu kaufen sein wird.

Pixel kann man auf den Displays beider GerĂ€te nicht erkennen; 1920 × 1080 Pixel sorgen beim AMOLED-Bildschirm des Note 3 dafĂŒr, beim LCD des Note 10.1 sind es 2560 × 1600. Fotos nimmt die Haupt-Kamera des Telefons mit 13 Megapixeln auf, Filme in 1080p. GerĂŒchte ĂŒber 4k-Videoaufnahmen wurden nicht bestĂ€tigt. Die Auflösungen der beiden Kameras des Tablets sind noch unbekannt. LTE beherrschen beide, das Note 10.1 aber nur gegen Aufpreis.

In den USB-3.0-Anschluss des Note 3 passen auch USB-2.0-Kabel.

Als erstes fĂŒr Deutschland vorgestellte Smartphone hat das Note 3 einen USB-3.0-Anschluss. Das ermöglicht schnellere DatenĂŒbertragung. Der Stecker ist zwar ein anderer als bei USB 2.0, aber abwĂ€rtskompatibel und alte Kabel passen ebenfalls. Das Tablet Note 10.1 muss mit USB 2.0 auskommen.

Beim Note 3 soll die Plastik-RĂŒckseite an Leder erinnern und hat eine entsprechende OberflĂ€chenstruktur und eine angedeutete Naht am Rand verpasst bekommen. Ersteres verhilft zu mehr Griffigkeit, zweiteres wirkt eher lĂ€cherlich.Mit 8,33 Millimetern ist das GehĂ€use angenehm und trotz des grĂ¶ĂŸeren Bildschirms (5,7 Zoll) haben sich Höhe und Breite kaum gegenĂŒber dem Note 2 verĂ€ndert. Mit 168 Gramm ist das Smartphone fĂŒr die GrĂ¶ĂŸe recht leicht.

Über Preise und Erscheinungsdaten der Neuvorstellungen hat Samsung noch nicht gesprochen.

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(hcz [10])


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[1] https://www.heise.de/news/Galaxy-Gear-Samsung-wird-Uhrmacher-1947433.html
[2] http://www.heise.de/thema/IFA
[3] https://www.heise.de/news/Galaxy-Note-II-Der-Stift-ist-Samsungs-Markenzeichen-1679003.html
[4] https://www.heise.de/bilderstrecke/1071410.html?back=1947435;back=1947435
[5] https://www.heise.de/bilderstrecke/1071410.html?back=1947435;back=1947435
[6] http://www.heise.de/video/artikel/HTC-One-Blinkfeed-TV-Programm-und-Fernbedienung-1836399.html
[7] https://www.heise.de/news/Android-und-Flash-Android-4-3-beschleunigt-lahm-gewordene-Geraete-1926351.html
[8] http://www.heise.de/video/artikel/big-LITTLE-Technik-am-Beispiel-des-Exynos-5-Octa-1811915.html
[9] https://www.heise.de/Datenschutzerklaerung-der-Heise-Medien-GmbH-Co-KG-4860.html
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