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Fusion von T-Mobile und Sprint: Angeblich Ultimatum der US-Regierung

Fusion von T-Mobile und Sprint: Angeblich Ultimatum der US-Regierung

(Bild: Sprint)

Einem Medienbericht zufolge haben US-Mobilfunkprovider T-Mobile und Sprint eine Frist von wenigen Tagen, um Bedenken gegen ihre Fusion auszurÀumen.

Die angestrebte Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile mit dem US-Rivalen Sprint steht einem US-Medienbericht zufolge vor einem Ultimatum. Das US-Justizministerium fordere eine Lösung in der kommenden Woche, berichtete der US-Sender CNBC am Donnerstag [1] unter Berufung auf Insider. Sonst werde Klage gegen den Zusammenschluss erhoben. Es gebe weiterhin kartellrechtliche Bedenken, die durch VerĂ€ußerungen von GeschĂ€ftsteilen an einen Wettbewerber ausgerĂ€umt werden mĂŒssten. T-Mobile und Sprint Ă€ußerten sich zunĂ€chst nicht.


Der Widerstand gegen die in den vergangenen Jahren schon wiederholt gescheiterte Fusion der dritt- und viertgrĂ¶ĂŸten US-Mobilfunker ist ohnehin schon hoch. 13 US-Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington haben Klage gegen den Zusammenschluss eingereicht, weil sie wegen zu großer Marktmacht Nachteile fĂŒr Verbraucher und Mitarbeiter befĂŒrchten. Eigentlich wollen die Unternehmen ihren Deal bis zum 29. Juli unter Dach und Fach bringen, aber zuletzt war in US-Medien bereits ĂŒber eine Verschiebung [2] spekuliert worden. (mho [3])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-4475216

Links in diesem Artikel:
[1] https://twitter.com/CNBCnow/status/1151851765425430528
[2] https://www.heise.de/news/T-Mobile-US-und-Sprint-wollen-sich-fuer-Fusion-angeblich-mehr-Zeit-nehmen-4468584.html
[3] mailto:mho@heise.de