Fujitsu, NEC und Matsushita bauen Mobilcomputer mit Microsoft-Software
Die drahtlos vernetzbaren Minirechner sollen mit der Software Mira laufen.
Unter Geräten, die sich besser den Bedürfnissen ihrer Nutzer anpassen, versteht Microsoft beispielsweise drahtlos vernetzte Minirechner [1]. Zusammen mit vier japanischen Computer-Herstellern will Microsoft nun erstmals entsprechende Geräte auf den Markt bringen. Die flachen Rechner in der Größe eines Notizblockes werden mit der Microsoft-Software Mira betrieben, berichtete die Agentur Bloomberg am Montag aus Tokio. Sie sollten in Japan und den USA bis Ende des Jahres auf den Markt kommen und etwa 800 US-Dollar (918 Euro) kosten.
Zu den Microsoft-Partnern gehören Fujitsu, NEC und Matsushita. Mit Sony werde derzeit noch verhandelt. "Wir brauchen PC-Hersteller, die Mira-betriebene Computer bauen und wir benötigen Bildschirm-Produzenten, die Mira-betriebene Monitore herstellen", sagte ein leitender Angestellter von Microsoft dem Bericht zufolge. Microsoft-Chef Bill Gates hatte im Januar zur Eröffnung der Consumer Electronics Show in Las Vegas das Konzept Mira erstmals vorgestellt [2] und Geräte für dieses Jahr angekündigt. Bei den Geräten soll der Monitor als tragbares Ein- und Ausgabemedium dienen. Zum Einsatz kommen sollen vor allem (Touchscreen-)LC-Displays, die sich in Webtablets verwandeln lassen.
Die Mira-Software ist Teil einer breiteren Konzeptpalette, die bei Microsoft in der Abteilung eHome [3] ausgeheckt wird. Technologien wie Mira oder Freestyle sollen den Verbraucher vom Standort eines heimischen PC unabhängig machen und überall den Zugriff zum Beispiel auf Audio- und Video-Dateien ermöglichen. (anw [4])
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[2] https://www.heise.de/news/CES-Bill-Gates-ruft-das-digitale-Jahrzehnt-aus-55022.html
[3] https://www.heise.de/news/Microsofts-Visionen-fuer-das-traute-Heim-56350.html
[4] mailto:anw@heise.de
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