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Freenet wünscht sich Traumhochzeit mit AOL

Torge Löding

Gemeinsam wären die beiden Hamburger Anbieter die unangefochtene Nummer zwei unter den Internet-Providern.

Freenet [1], die Internet-Tochter des Telecom-Konzerns MobilCom, hat einen kecken Blick auf die etwas glücklose Deutschland-Tochter von AOL [2] geworfen. Während der neue AOL-Chef Stanislas Laurent [3] in der Hamburger Firmenzentrale an einer neuen Unternehmensstrategie [4] arbeitet, befindet sich Freenet-Chef Eckhard Spoerr seit Beginn [5] der MobilCom-Krise auf Brautschau [6] für sein Unternehmen.

Gegenüber der Financial Times Deutschland [7] nannte Spoerr nun AOL Deutschland als Wunschpartner für eine Verbindung: "Gemeinsam wären wir die unangefochtene Nummer zwei auf dem Internetmarkt und würden wieder Anschluss an T-Online bekommen." Nach seiner Aussage gebe es erste Kontakte zu AOL, für ernsthafte Gespräche sei es aber noch zu früh.

Freenet zählt 3,5 Millionen Kunden, AOL Deutschland 2,6 Millionen -- mit über neun Millionen Nutzern ist T-Online der größte deutsche Internet-Provider. (tol [8])


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[2] http://www.aol.de
[3] http://www.aol.de/unternehmen/presse/unternehmen/geschaeftsfuehrung/index.jsp
[4] https://www.heise.de/news/Freenet-sieht-sich-vom-MobilCom-Chef-unterbewertet-71181.html
[5] https://www.heise.de/news/Freenet-plant-fuer-die-Zeit-nach-MobilCom-64721.html
[6] https://www.heise.de/news/Freenet-sieht-sich-vom-MobilCom-Chef-unterbewertet-71181.html
[7] http://www.ftd.de
[8] mailto:tol@heise.de