Facebook will mehr Dienste für Online-Initiative Internet.org
(Bild: internet.org)
Nach Kritik vor allem in Indien an seiner Initiative für günstigen Online-Zugang will Facebook-Chef Mark Zuckerberg eine Plattform einrichten, auf der alle Anbieter Versionen für Internet.org einbringen können sollen.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will mehr Auswahl in seiner Initiative Internet.org, die günstigen Zugang zum Netz und Online-Diensten in Entwicklungsländern bieten will. Zuckerberg kündigte am Montag eine Plattform an [1], über die alle Anbieter Versionen ihrer Dienste für Internet.org einbringen könnten.
In den vergangenen Wochen hatte es vor allem in Indien heftige Kritik an dem bisherigen Konzept von Internet.org [2] gegeben. Zuckerberg und Facebook wurde vorgeworfen, den Wettbewerb zwischen verschiedenen Online-Diensten zu verzerren, weil einige durch das Gratis-Angebot bevorzugt würden.
Jetzt soll es nur wenige Vorschriften für Anbieter geben, die bei Internet.org dabei sein wollen. Dazu gehöre, möglichst schlanke Dienste mit geringem Daten-Aufkommen zu entwickeln, schrieb Zuckerberg in einem Blogeintrag. Fotos und Videos in hoher Qualität sei und Internet-Telefonie seien deshalb unerwünscht. (anw [3])
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[1] https://internet.org/press/announcing-the-internet-dot-org-platform
[2] https://www.heise.de/news/Netzneutralitaet-Indien-streitet-ueber-Facebooks-Internet-org-2617956.html
[3] mailto:anw@heise.de
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