zurück zum Artikel

Erster Supercomputer mit AMDs Athlon-Prozessoren

Andreas Stiller

Die Universität von Delaware will ihr Clustersystem mit 132 1-GHz-Athlon-Prozessoren heute der Öffentlichkeit vorstellen.

Die Universität von Delaware [1] will heute ihr Clustersystem [2] mit 132 1-GHz-Athlon-Prozessoren der Öffentlichkeit vorstellen. Wie das Bartol Research Institute [3] der Uni schon vorab verlauten ließ, gehen die Wissenschaftler davon aus, dass ihr System mit dem Codenamen Samson [4] locker den Sprung in die Rangliste der Top500 [5] schafft, der "Weltliga" der Supercomputer. Mindestens Platz 200 peilen sie in dieser Rangliste an. Damit bekommt AMD erstmals einen Fuß in den High-End-Computing-Bereich, was dem Intel-Konkurrenten mithelfen könnte, den angestrebten Einstieg in den Servermarkt zu schaffen.

Die Verbindungsstruktur, die so genannte Topologie, zwischen den einzelnen Prozessoren wurde von der im Multiprozessor/Cluster-Bereich langjährig erfahrenen Firma Dolphin entwickelt. Das Unternehmen, ursprünglich aus Norwegen stammend, firmiert jetzt als Dolphin Interconnect Solutions [6] in Massachussets. Dophins Interconnects arbeiten mit Scalable Coherent Interfaces [7], über die die Prozessoren in Form eines zweidimensionalen Ringes verbunden werden. Bei Samson sind die Prozessoren dazu in einer 11×12-Matrix angeordnet. Später wollen dann die Wissenschaftler die Ringstruktur auf drei Dimensionen ausweiten. (as [8])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-32218

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.udel.edu/
[2] http://www.bartol.udel.edu/Mri/sam/
[3] http://www.bartol.udel.edu/
[4] http://www.bartol.udel.edu/Mri/sam/udsam.jpg
[5] https://www.heise.de/news/Zwei-deutsche-Linux-Cluster-unter-den-Top500-Update-27659.html
[6] http://www.dolphinics.com
[7] http://www.SCIzzL.com/
[8] mailto:as@ct.de