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Erster Chrome-Klon erschienen

Herbert Braun

Iron bedient sich der offenen Quellen von Googles Browser und entfernt daraus die von Datenschützern monierten Funktionen.

Seit Google vor drei Wochen unter großem Aufsehen seinen Web-Browser Chrome veröffentlicht hat [1], ist die Kritik von Seiten der Datenschützer nicht verstummt. Da Chrome jedoch auf dem Open-Source-Projekt Chromium [2] aufbaut, steht es jedem mit genügend Zeit und Know-how frei, daraus einen nach eigenen Wünschen modifizierten Browser zu kompilieren. So hat der Software-Entwickler Stefan Ries mit seiner Firma SRWare [3] jetzt einen Chrome-Klon namens Iron [4] veröffentlicht, der ohne die kritisierten Funktionen des Google-Browsers auskommt.

Im Detail heißt das, dass Iron ohne den Updater, ohne Client-ID, ohne Installations-Timestamp, ohne die Suggest-Funktion, ohne die Vertipper-Hilfe bei nicht erreichbaren Webseiten, ohne die standardmäßig deaktivierte Fehlerberichterstattung und ohne das nach dem Start automatisch gesetzte Google-Cookie auskommt. Der Entwickler hat die von ihm modifizierten Quellen offengelegt.

Siehe dazu auch:

(heb [6])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-208012

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/news/Googles-Webbrowser-Chrome-wuehlt-das-Web-auf-202799.html
[2] http://code.google.com/chromium/
[3] http://www.srware.net/
[4] http://www.srware.net/software_srware_iron_download.php
[5] http://www.heise.de/software/download/iron/58171
[6] mailto:heb@ct.de